Mittwoch, 11. Januar 2017

Basteln, Experimentieren und Lernen mit Schnee - 5 Ideen!


Endlich kommt er, der Schnee! Ich weiß noch wie ich mich als Kind immer darauf gefreut habe. Ich liebte die geschlossene Schneedecke. Wenn der Schnee noch völlig unberührt war. Ich traute mich kaum, dieses Bild zu zerstören. Das lautlose Fallen des Schnees, wenn jedes Geräusch irgendwie gedämpft wirkte. Das Knirschen des Schnees unter den Schuhen. Schneemänner bauen und Schneekugeln, die immer mehr vereisten, je länger die Kälte andauerte. Ich baute Höhlen hinein und spielte mit Pinguinfiguren darin.

Als Erwachsener ist das Verhältnis zu Schnee oft gespalten. So schön Schnee auch ist, dieser muss von der Straße geräumt werden, man muss vielleicht im Schneegestöber und Glatteis zur Arbeit kommen und wir sind diejenigen, die unseren kleinen Kindern in ihre Winterkluft hineinhelfen müssen und wieder hinaus und das kann wirklich schweißtreibend sein, wenn man selbst schon dick angezogen ist.

An diesem Wochenende hat es geschneit und nach einem ausgiebigen Schneespaziergang mummelten wir uns Zuhause ein. Damit solch ein kalter Winterttag Zuhause nicht zu lange wird, kann man den Schnee vielleicht auch einfach mal zum Thema machen:

"Wieso streut der Papa Salz auf den Gehweg?" fragte der Sohn und schon starteten wir ein kleines Experiment. Ich füllte zwei Gläser bis an den Rand voll mit Schnee. Und zeigte diese dem Sohn. Eines stellten wir zur Seite und eines durfte der Sohn nun mit Salz bestreuen.Was stellten wir dabei fest? Der Schnee schmolz viel schneller als im anderen Glas, es entstand dabei viel schneller Flüssigkeit, im anderen rutschte der Schnee erst einmal nur zusammen. Das Glas mit dem Salz-Schnee-Gemisch fühlte sich kälter an. Und was blieb denn da am Ende wirklich noch an Wasser im Glas übrig, was zu Anfang bis zum Rand mit Schnee gefüllt war? Das sind wirklich viele interessante Entdeckungen und Fragen, die sich aus zwei Gläser voll mit Schnee, entwickeln und beantwortet werden wollen.

Nachdem nun alles geschmolzen war, war der Sohn etwas traurig. Das hatte ihm gerade richtig viel Spaß gemacht. Also überlegte ich mir noch etwas. Ich nahm mir eine kleine Schüssel und füllte auch dort wieder Schnee hinein und presste ihn richtig fest. Danach stülpte ich die Schüssel in eine Auflaufform und es entstand eine wundervolle Schneekuppel. Nun sagte ich dem Sohn er soll sich seine Wassermalfarben schnappen und loslegen. Das ließ er sich nicht zweimal sagen und malte drauf los. Er stellte sofort fest, dass die Wasserfarben mehr verliefen als auf Papier und nachdem er die Kuppel bemalte hatte, schnitten wir diese auf und so konnten wir sehen, wie weit die Farbe eingedrungen ist. Ich erklärte, dass Schnee ganz locker ist und viele Lufteinschlüsse enthält, wodurch die Farbe, wie durch viele kleine Poren und Löcher in die Kuppel gelangen konnte. Der Sohn malte also weiter und schnitt die Stücke weiter ein. Später brachte ich ihm noch Pipetten, mit denen er die Wasserfarben auftropfte.

Die vielen Lufteinschlüsse im Schnee entstehen durch die einzelnen Schneeflocken, die hier zusammen kommen. Jede Schneeflocke ist einzigartig. Ist das nicht faszinierend? Und jede Schneeflocke entsteht durch kleinste Schneekristalle, die eben durch die immer anderen Wetterbedingungen, verschieden wachsen. Dies fand Mr.Bentley heraus und machte davon sogar Aufnahmen unter dem Mikroskop.
Dazu habe ich ein ganz wundervolles Zuordnungsspiel im Netz gefunden und nachgebastelt. Ich sammelte mikroskopische Aufnahmen aus dem Internet und bildete Paare. Diese konnte der Sohn durch das Verwenden der Lupe zusammenfügen. Für euch habe ich dieses kleine Spiel als Download zusammen gestellt. Und was ich wirklich ganz witzig finde: Manu von der Wunderwerkstatt hatte die gleiche Idee und bastelte dieses Spiel ebenfalls für ihre Wunderpost, welche die nächsten Tage per Mail verteilt wird. Es ist ähnlich und doch wieder ganz anders und individuell geworden. Wundervoll! Ihr solltet euch unbedingt dort anmelden. Jeden Monat verschickt Manu ganz tolle Spielideen an euch. Durch Manu habe ich übrigens den tollen Eckenknipser kennen gelernt. Jetzt sehen meine Karten wirklich sehr schick aus, oder?



Wir haben also gelernt das jede Schneeflocke einzigartig ist. Wieso also nicht nachbauen? Dafür gibt es auf Pinterest ganz viele wundervolle Ideen und sehr gut haben mir hier auch die Bügelperlen -Schneeflocken gefallen. Welche wir dann auch auf passenden Stiftplatten nachgebastelt haben. Ganz toll findet der Sohn dabei das Bügeln. Er hat ein kleines Bügelbrett und auch ein kleines echtes Reise-Bügeleisen . Wenn wir genug zusammen haben, kann ich sie mir ganz wundervoll als Fensterbilder, an einem Ast hängend als Winterdeko, vorstellen.

Der Sohn bastelt wirklich sehr gerne. Mittlerweile hat er einen Schreibtisch in seinem Zimmer, welches er "sein Büro" nennt. Dort zieht er sich gerne zurück und verwendet viele verschiedene Materialien zum Malen, Kleben und Basteln. Als Idee habe ich nun Materialien für eine "Verschneite Nacht" bereitgelegt. Da er gerade mit dem Flüssigkleber gerne arbeitet passt es sehr gut. Die Wattebälle ergeben die dicken schneegefüllten Wolken und die Schneeflocken werden mit einem passenden Motivlocher ausgestanzt und mit dem Kleber auf das schwarze Tonpapier aufgeklebt. das ergibt ein schönes Bild und basteln ist einfach wunderbar für die feinmotorische Entwicklung.

So vergeht neben Schnee-Spaziergängen, Schneemännern, leckeren warmen Waffeln und Kuschelstunden ein Winter-Wochenende wie im Flug.

Nachtrag: Wie abgesprochen, hat heute auch Wheelymum einen tollen Beitrag zum Experimentieren mit Schnee und Eis verbloggt. Da solltet ihr auch mal vorbeischauen.


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Sonntag, 8. Januar 2017

Hilf mir, es selbst zu tun.... und wenn mein Kind nicht will?

Schon in der Schwangerschaft mit dem Sohn wusste ich, ich will meinem Kind wenig Hindernisse in den Weg stellen. Und das meine ich im wirklich, wie auch im übertragenen, Sinne. Keine Gitter, wo sie nicht wirklich zwingend nötig sind, vermeidbare Situationen, die immer wieder zu Diskussionen führen würden, die das Kind garnicht verstehen kann. Keine Neins, die nicht wirklich sein müssen.

Ich wollte meinem Kind so viel Raum wie möglich geben, um sich selbst entfalten und entwickeln zu können. Als der Sohn dann schon auf der Welt war, entdeckte ich die Lehren von Maria Montessori und damit wohl auch ihr berühmtestes Zitat, welches so ziemlich jeder mit ihr in Verbindung bringt:

Hilf mir, es selbst zu tun. Zeige mir, wie es geht. Tu es nicht für mich. Ich kann und will es allein tun. Hab Geduld meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler und Anstrengung zu, denn daraus kann ich lernen.

Ich vertiefte mich seit dem in viele Texte von Maria Montessori, stellte fest, dass ich einiges schon ganz intuitiv übernommen habe und baute dies weiter, mit den Möglichkeiten, die ich habe, aus. Die Neugierde meines Sohnes, der Tatendrang und die Schaffenskraft, ebenso die unkomplizierte Beziehung zwischen uns Beiden, zeigte mir, ich lag damit richtig.
Ich bewunderte in vielen Blogs und Gruppen, was Kinder schon alles können, wenn ihnen die Gelegenheit und der Raum dafür gegeben wird. Es war einfach augenöffnend! Und doch gab und gibt es bei uns Dinge, bei denen ich mich von Beginn an schon fragte, wieso klappt das nicht? Wieso will der Sohn das nicht alleine machen? Ist es nicht der tiefste innere Wunsch unserer Kinder, erwachsen zu werden, selbstständig zu sein, alleine handeln und denken zu können?

Auch Jesper Juul bestätigte das in seinen Texten und hielt dazu fest:

Die beste Faustregel ist die, dass man niemals etwas für das Kind tut, was dieses auch alleine tun kann.

Was ist aber, wenn das Kind es erst garnicht tun will? Der Sohn zeigte lange, lange Zeit garkeine Interesse daran sich selbst An- oder Ausziehen zu wollen. Das ging schon als Baby los. Wo andere Kinder ständig ihre Socken auszogen, wieder und wieder und davon ganz angetan waren, ließ er alle Socken genau da, wo sie hinsollten, nämlich am Fuß. Beim Ausziehen oder Anziehen mitzuhelfen, das tat er irgendwann, aber selbst? Das er es eigentlich alleine konnte bzw. kann, stellte ich immer zufällig fest. Wenn er ganz schnell in die Badewanne wollte oder die Dusche, plötzlich war die Hose aus, die Socken usw..... oder wenn ich gerade mit etwas beschäftigt war und nebenbei erwähnte, er könnte sich schon anziehen, damit wir dann auch schnell rauskönnen auf den Spielplatz, da zog er sich an. Es waren immer Momente in denen ich garnicht damit rechnete, die mir zeigten "Aha, da kann mein Kind doch mehr, als er eigentlich zugibt!" Denn grundsätzlich hörte ich immer "Ich kann das nicht!"

Gleiches kann ich auch auf viele weitere alltägliche Situationen übertragen. Wir sollen mit ihm zur Toilette gehen. Ihm die Hände waschen. Die Zähne putzen. Ihn die Treppe hochtragen. Und Laufen ist grundsätzlich doof, langweilig und am Besten ist es doch wenn er getragen werden würde. Der Sohn wäre mit 4 Jahren, eines dieser Kinder, dass sich immer noch gerne im Kinderwagen schieben lassen würde.

Ich war wirklich überfragt. Wieso will mein Kind, das alles nicht alleine machen? Ich hab ihm doch nie die Möglichkeiten verwehrt, es selbst zu tun. Oft liest man schließlich, würde man seinem Kind alles abnehmen, ihnen dabei vielleicht sogar vermitteln, sie können das schließlich noch nicht, dass diese Kinder es eben irgendwann einfach sein lassen. Tja, und nun? Irgendwann war ich auch genervt. Ich kam mir manchmal wie ein kleiner Haussklave vor, der dem Sohn in allen Belangen zu Diensten sein sollte. Das kann doch nicht sein?

Schließlich las ich einen Artikel auf einem meiner absoluten Lieblings-Elternratgeber-Seiten: "Das gewünschteste Wunschkind" schrieb über Aufmerksamkeit und über die "Die fünf Arten von Liebe bzw. Aufmerksamkeit" und da war die Lösung. Plötzlich viel mir alles wie Schuppen von den Augen und alle Puzzleteile ergaben endlich ein Bild. Mein Sohn füllte seinen Liebes- und Aufmerksamkeitstank dadurch, dass er bei so vielen Dingen, wie möglich um Hilfe bat. Und zwar eben NICHT, weil er es nicht konnte, sondern weil er weiß, in diesem Moment, in dieser Situation, sind wir ganz für ihn alleine da. Er bekommt dabei nicht nur die völlige Aufmerksamkeit, sondern auch direkt Nähe und vielleicht die eine oder andere zuätzliche Kuscheleinheit. Und mir taten plötzlich all die Situationen leid, in denen ich so genervt war, wenn mich mein Sohn schon wieder für eine Kleinigkeit um Hilfe bat:

Leider haben es Kinder in der Regel schwer, wenn sie vom Hilfe-Aufmerksamkeitstyp sind, weil in unserer Gesellschaft schnelle Unabhängigkeit ein sehr befördertes Erziehungsziel ist. Kinder sollen schnell allein einschlafen, schnell selber essen, sich schnell selber anziehen... Eltern und Erzieher fördern und fordern das stark. Daher hören Kinder immer wieder: "Mach das bitte selbst". Wenn Du also ein Kind hast, das gerne Hilfe bekommt, dann sieh Deine Hilfe einfach als Kraftstoff für den Liebestank. Ja - Dein Kind könnte, wenn es wollte, es will sich aber viel lieber Deiner Liebe versichern.
  
Und auch in ihrem Buch "Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: Der entspannte Weg durch Trotzphasen " (UNBEDINGT lesen!!! Da steht noch viel mehr zu diesem Thema!) schreiben Danielle und Katja darüber:
  
Denn der Mensch ist darauf ausgerichtet, sich weiterzuentwickeln und nach Selbstständigkeit zu streben - kein Kind möchte in der Baby- oder Kleinkindphase verharren. Alle stillen sich irgendwann ab, schlafen irgendwann im eigenen Bett und ziehen sich irgendwann auch selbstständig an. 
Wenn wir unseren Kindern morgens beim Anziehen helfen, dann lassen wir sie damit noch ein bisschen Körperkontakt und Liebe tanken und zeigen ihnen, wie freundliches Miteinander funktioniert. Nämlich nicht mit Druck und Drohungen, sondern indem man selbst mit anpackt, um das gemeinsame "projekt" zum Gelingen zu bringen. Wir leben Kooperation vor.

Damit schliesst sich wieder der Kreis zu den Lehren von Maria Montessori. Zu dem Streben jedes Kindes, erwachsen zu werden. Und auch meine Beobachtungen, die ich selbst gemacht habe, dass der Sohn vieles schon lange konnte bis ich es mal durch Zufall wahrnehmen durfte. Was ich aber auch feststellen konnte und das ist das, was Danielle und Katja in ihrem Artikel auch beschreiben, ist dass viele von uns meist Mischtypen bezüglich des Aufmerksamkeits- und Liebestanks sind. Auch dem Sohn gelingt es mehr "alleine zu tun", wenn sein Tank bis an die Decke gefüllt ist. Füllen kann ich diesen natürlich durch viel ungeteilte Aufmerksamkeit beim Spielen, Kuscheln, Vorlesen usw. Aber wie sicherlich jeder von uns weiß, nicht immer ist das im Alltag so machbar. An manchen Tagen geht dies einfach unter. Die Zeit dafür ist knapp. Und so kann es passieren, dass der Sohn am Tagesanfang noch so ziemlich alles alleine macht und gegen Ende des Tages, sicherlich auch geschuldet durch Müdigkeit und auch den vielleicht geleerten Aufmerksamkeitstank, plötzlich wieder bei jeder Kleinigkeit Hilfe benötigt. Auch sehr auffällig ist dies, wenn der Papa endlich nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt, denn von diesem hat der Sohn an dem Tag bisher noch keine Aufmerksamkeit bekommen. Hier kann es nun immer etwas kritisch werden. Der Sohn will Aufmerksamkeit, der Papa will vielleicht erst mal runter kommen... ihr versteht?
Der Mann und ich erinnern uns in vielen solcher Situationen oft auch gegenseitig an den Liebestank. Wenn die Tochter den ganzen Tag an mir hing und mich voll forderte, muss ich schon sehr tief Luft holen, wenn mein Sohn dann noch plötzlich nichts mehr alleine kann... dann flüstert mir der Mann zu "Denk dran, er braucht dich. Das ist seine Art um Liebe zu bekommen." Puh! Ja, ich weiß und trotzdem ist es schwierig. Denn genau wie oben steht, dieser Hilfe-Aufmerksamkeits-Typ hat es in unserer schnelllebigen Gesellschaft wirklich nicht immer leicht, gerade wenn man doch weiß, der Gegenüber kann das doch eigentlich, oder?

Aber, wie wäre es... wenn ich spätabends schwer und müde auf der Couch liege und mir die Augen zufallen... wie oft habe ich da im Scherz schon zu meinem Mann gesagt "Trag mich hoch!" oder wie war es vorgestern: Nachdem die Tochter endlich schlief und ich mich auf die Couch plumsen ließ, bat ich den Mann darum mir doch bitte einen warmen Kakao zu machen.... hätte ich auch alleine machen könnnen, natürlich, aber ist es nicht so schön, umsorgt zu werden? Eine Art Liebesbeweis?

Ja, ich kann den Sohn sehr gut verstehen und so fällt es mir nun doch viel leichter, ihm die Hilfen zu geben, nach denen er verlangt und wenn es mir nicht möglich ist, wie ich dann mit seinem Frust umgehen kann. 

"Hilf mir, es selbst zu tun" ist ein wichtiger Leitsatz und ich werde auch weiterhin nicht uneingefordert Hilfe anbieten. Mit den jetzigen Erkenntnissen, werde ich aber auch nicht denken müssen, ich nehme meinem Kind zuviel ab. Ich muss nicht darüber nachdenken, ob ich mich falsch verhalte, wenn ich nachgebe, bei Dingen, die er alleine könnte. Ich muss einfach nur wissen, mein Kind braucht mich jetzt, um Liebe zu tanken , um sich geliebt zu fühlen. Sonst nichts und das ist so viel und so wichtig.

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Noch mehr Denkanstöße, zu meinem Leben mit Kindern, welche vielleicht auch deine Sichtweisen ändern können, findest du hier:

 

Mittwoch, 4. Januar 2017

Die tierisch kunterbunte Geburtstagsparty



Und nun war es schon soweit. Die Tochter wurde 1 Jahr alt und eigentlich kommt es mir gerade so vor, als wäre sie doch erst geboren worden. So schnell ging dieses Jahr rum, mit all seinen Höhen und Tiefen und den vielen Grenzerfahrungen mit meiner Tochter.

Da ich mit dem Sohn nun schon in den Themengeburtstagen angekommen bin, überlegte ich mir auch, ob ich ein passendes Motto für die Tochter finden würde. Ihr war es schließlich noch egal. Ich dachte daher, hauptsache bunt. Und durchsuchte mal wieder Pinterest und wurde fündig.

Eine kunterbunte und tierische Geburtstagsparty sollte es werden. Und da wir dafür genügend Schleichtiere besitzen, bot es sich einfach an!

Aus Tonpapier bastelte ich Partyhütchen (Printable hab ich von hier), die ich mit Flüssigkleber zusammenklebte. Oben auf setzte ich kleine Bommel und dann klebte ich die Hütchen mit etwas Heißkleber an die Köpfe der Schleichtiere fest. Zuvor habe ich bei einem Tier getestet, ob sich der Heißkleber auch wieder rückstandslos entfernen lässt. Perfekt!

Für die Raumdeko habe ich viele Wabenbälle , Lampions und Pompons in bunten Farben verwendet und an die Deko gehängt. Das fängt Kinderaugen und die Tochter hat richtig gestaunt. Eigentlich habe ich noch ganz tolles Seidenpapier - Konfetti gefunden, welches sicherlich super auf den Tischen ausgesehen hätte, leider kam es durch die Feiertage bedingt, aber nicht mehr rechtzeitig an.



Für die Dekoration des Geburtstagskuchens habe ich Filzkugeln auf Holzspieße gesteckt und verschieden hoch angeordnet. Dann hab ich einige Figuren darauf drapiert und dem Bären noch eine Geburstags-Eins in die Pfote gedrückt. Fertig war der Geburtstagskuchen. Dieser war übrigens zuckerfrei, also ohne Hinzugabe von zusätzlichem Zucker. Der Kuchen bekam seine Süße durch sehr reife Bananen und zuckerfreiem Apfelmus.
Wir haben das Kuchenrezeptmenge erhöht und 1/3 mehr hinzugefügt. Leider wurde uns der Kuchen bei einer 26cm Springform immer noch zu dünn. Daher haben wir den Kuchen ein zweites Mal gebacken und beide Böden mit Apfelmus verbunden. Und dann mit dem Frischkäse-Frosting überzogen.


Die Tochter war hellauf begeistert von dem Kuchen und auch dem Frosting. Er wird wirklich süß und mir hat er ebenso geschmeckt. Man muss halt Banane im Kuchen mögen und das die Konsistenz etwas knatschiger ist. Sowas mag ich persönlich ja sehr gerne.



Wir haben aufgrund des Silvester-Geburtstages nur zu Kaffee und Kuchen geladen, so dass jeder danach noch ausreichend Zeit hatte, sich für seine Abendveranstaltungen fertig zu machen. Es war also sehr gemütlich und kurzweilig. Für die Kinder habe ich passenderweise noch Tischfeuerwerk und Bleigießen besorgt. Das fanden auch die Erwachsenen toll. Und so gingen die Stunden schnell vorbei. Die Gäste verabschiedeten sich und wir konnten uns selbst auf den Silvesterabend vorbereiten, welcher, seit dem letzten Jahr, durch einen kleinen Schnellstarter, für uns immer mit ganz besonderen Erinnerungen verbunden sein wird. ♥


















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