Donnerstag, 17. August 2017

Nächtliches Abstillen - weil ich es will!

Ich hab es getan! Ja, ich habe Nachts abgestillt und nie hätte ich gedacht, dass ich das mal tun werde, ohne das mein Kind dazu bereit wäre. Ich hatte gedacht, ich werde mein Kind entscheiden lassen. Und doch kam nun alles anders. Weil bedürfnisorientiertes Abstillen auch von der Mama, also für die Mama selbst, kommen kann.

Mein Sohn hat sich mit 14 Monaten Nachts plötzlich abgestillt und schlief dann immer mit viel Kuscheln wieder ein. Ich fand es damals schon eine Wohltat nicht mehr als lebender Schnuller in einem dunklen Zimmer mitten in der Nacht herhalten zu müssen. Es kam unvermittelt und überraschend und ich hatte bis dahin auch überhaupt nicht ans Abstillen gedacht, aber ich trauerte dem nächtlichen Stillen auch nicht hinterher.
Meine Tochter zeigte kein ähnliches Verhalten, keine Anzeichen sich genauso wie der Sohn abstillen zu wollen und ich stillte sie einfach weiter. Irgendwann wird auch ihre Zeit kommen. So dachte ich!
Die Nächte wurden allerdings immer unerträglicher für mich. Maximal alle zwei Stunden wurde meine Tochter wach und nuckelte ewig... sie fand nicht mehr in den Schlaf und zappelte herum, sie musste auf die Toilette, das wusste ich, aber auf meine Frage hin bekam ich nur ein energisches "Nein!" und sie nuckelte weiter im Halbschlaf bis sie irgendwann doch mal zugab Pipi zu müssen... danach brauchte sie meist aber auch nochmal ihre Zeit bis sie endlich wieder fest schlief und dies wiederholte sich mehrmals die Nacht. Sie nuckelte und nuckelte... und ich bekam kaum Schlaf. 3 Monate ging das nun so und in mir festigte sich der Wunsch meine Tochter Nachts abstillen zu wollen. Vor mehr als 2 Wochen war ich dann bereit dazu und begann mich im Internet einzulesen, wie ich mit dem nächtlichen Abstillen beginnen sollte. Und so funktionierte es dann schlußendlich bei uns:

1. Der wichtigste Punkt zu Anfang: Ich muss mir zu 100% sicher sein, dass ich es möchte. Ich selbst und niemand anders. Ich wollte wieder Nachts besser schlafen können und selbst wenn sie alle 2 Stunden auch weiterhin wach werden würde, ich werde kein lebender Schnuller mehr sein. Und ich war mir bewusst, meine Tochter "braucht" das Stillen Nachts nicht mehr. Jedenfalls nicht mehr als Nahrungsquelle. Denn mit nun 19 Monaten,  isst sie sehr gut am Tisch mit und gerade Abends reichlich, so dass sie satt ist. 
Natürlich war das Stillen ihre Einschlafmethode, aber ich wusste, nun kann es auch anders gehen. Und nur wenn ich mir wirklich sicher bin und mein Entschluss fest steht, kann ich meine gefestige Meinung auch Nachts beibehalten. Denn ich wusste, meine willensstarke Tochter wird mir das nächtliche Abstillen nicht so einfach machen und sie wird darum kämpfen.

2. Bevor wir nun schlafen gingen besprach ich mich mit meiner Tochter. Ich werde sie weiterhin stillend zu Bett bringen. Sie darf stillend einschlafen, aber Nachts wird es keine Brust mehr geben. Was sie davon wirklich verstand, weiß ich nicht, aber ich da ich weiß, dass sie schon viel versteht, war es für mich nur logisch, mit meiner Tochter darüber zu sprechen, was ich nun vorhanen werde. Dies bedeutet natürlich nicht, dass sie es auch akzeptieren wird, das war mir klar. Aber ich erwähnte es jeden Abend zum Einschlafen wieder und versprach, sobald es hell wird und wir uns wieder sehen, dann darf sie wieder stillen. Der Vorteil im Sommer ist, dass dies also bei nicht ganz geschlossenem Rollladen schon ab ca. 5.30 Uhr möglich ist und somit die Länge des Nichtstillens nicht zu lange ist.

3.Wurde die Tochter also in der Nacht wach und verlangte lautstark nach der Brust, war gerade die ersten paar Tage Durchhaltevermögen gefragt. Mit viel Geduld sprach ich ihr beruhigend zu und teilte ihr mit, dass ich verstehe, dass sie das doof findet oder wütend auf mich ist und traurig und das ich gerne mit ihr kuschel und bei ihr bin, ganz nah bei ihr. Es war wirklich nicht leicht, wirklich nicht, aber mein Entschluß stand fest. Die ersten zwei Nächte waren lang, sehr lang und meine Tochter brauchte manchmal bis zu einer Stunde, bis sie erschöpft in meinen Armen einschlief. Danach wurde es besser, schnell besser. Sie fragte natürlich immer wieder nach der Brust, protestierte auch, aber danach schlief sie ein. Einfach so, in meinen Armen. Klar,was sollte sie auch anders machen?

4. Von Anfang an bot ich das Kuscheln an, aber sonst nichts. Kein durch die Gegend laufen oder in die Trage nehmen, denn ich wollte nicht diese Möglichkeiten als Einschlafhilfen haben, sondern das wir kuscheln und sie dabei einschlafen kann und ich auch.

Ich wollte immer, dass meine Kinder entscheiden oder zumindest miteinscheiden dürfen, wann sie sich abstillen möchten. Beim Sohn hat es beim nächtlichen Abstillen funktioniert, bei der Tochter leider nicht. Ich habe lange durchgehalten und gehofft, dass die Nächte wieder besser werden, denn oft sind es auch nur Phasen. Phasen bei denen die Kinder gerade Nachts viel verarbeiten müssen und uns besonders brauchen und ich wollte meiner Tochter nicht das wegnehmen, was sie am besten und schnellsten wieder beruhigte. Mein schlechtes Gewissen war grenzenlos, aber mein Schlafbedürfnis wurde immer größer und ich merkte auch, dass ich die Tage dadurch immer weniger belastbar wurde und schnell grummelig werden konnte. So ging es nicht weiter. 
Nachdem wir die ersten schlimmen Nächte überstanden haben und meine kleine Tochter nun seit mehr als 2 Wochen Nachts abgestillt ist, kann ich nun sagen, es war eine gute Entscheidung! Sie wird in den meisten Nächten maximal einmal wach! Oft auch garnicht mehr! Meist meldet sie zwischen 5.30 und 6.30 Uhr und wird dann, weil es eben hell ist, gestillt. Sie trinkt ordentlich und schläft mit vollem Bauch nochmal ein, meist bis 8.30 oder sogar 9 Uhr. Das erstaunte mich am meisten! So lange hat sie schon ewig nicht mehr geschlafen und ich dachte sie gehört zum Team Frühaufsteher! Was nicht heisst, dass es auch mal sehr kurze Nächte gibt...

Abstillen ist nicht schön, auch wenn es nur um die Nacht geht. Es ist eine sehr innige Verbindung, die hier gekappt wird und es wirkt wie ein Vertrauensbruch und für kleine Kinder ist zusätzlich auch so unverständlich und beängstigend. Warum will mich meine Mami nicht mehr stillen? Was ist passiert? Wieso werden meine Bedürfnisse nicht gesehen? 
Allerdings habe ich lernen müssen, dass wir auch auf unsere eigenen Bedürfnisse achten müssen. Was wiegt mehr? Welches Bedürfnis ist wann wichtiger? Wer muss wann, auch einmal zurückstecken können/müssen? Lange, lange Zeit sind wir Erwachsene es und das ist auch richtig so. Unsere Kinder sind nicht lange so klein und hilflos. Aber manch liebgewonnene Gewohnheit kann umgeleitet werden, so dass es uns allen wieder etwas besser geht. Denn der nun gewonnene Schlaf tut nicht nur mir gut und lässt mich den Tag wieder entspannter begehen, sondern auch die Tochter ist ingesamt ausgeglichener. Und das hilft uns Beiden! ♥


Montag, 14. August 2017

Die vorbereitete Umgebung - die montessori-inspirierte Kindergarderobe

Maria Montessori schrieb schon zu ihrer Zeit, dass wir unsere Kinder wie Gäste behandeln sollen. Wir möchten, dass sich unsere Gäste wohlfühlen und sich zurecht finden. Unsere Kinder finden sich dann zurecht, wenn Abläufe sich wiederholen, wenn sie teilhaben können und finden sich gerade zu Anfang dann zurecht, wenn alles seinen festen Platz hat.

In unserer MontessoriEntdecker-Reihe haben wir die vorbereitete Umgebung als erstes Thema gewählt. Wohl auch, weil es eines der wichtigsten Elemente bei Maria Montessori ist. Die vorbereitete Umgebung hilft den Kindern sich zurecht zu finden und sie hilft das unsere Kinder selbstwirksam tätig sein können. Sie hilft selbstständig zu werden, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu erlangen und daran zu wachsen.

Die vorbereitete Umgebung richtet sich immer nach der körperlichen und geistigen Reife unserer Kinder. Wir müssen die Umgebung daher ständig anpassen, auf unsere Kinder abstimmen und werden immer wieder Situationen erleben, die uns zeigen, wir müssen etwas ändern.

Immer wenn ich merke, ich übernehme etwas für meine Kinder, frage ich mich, können sie dies vielleicht doch schon selbst? Was muss ich ihnen geben, damit sie dies übernehmen können?

Bei einer Garderobe müssen wir als vorbereitete Umgebung vor allem an die Erreichbarkeit für die Kinder denken. Kommen Sie an die Jacken und Westen? Haben sie eine Ablagefläche für Mützen und Co.? Wo können sie die Schuhe hinstellen? Gibt es eine kleine Sitzgelegenheit, damit sie sich nicht auf den kalten Fußboden setzen müssen? Braucht mein Kind kleine Helfer, wie Schuhlöffel oder einen Spiegel zur Kontrolle?

Schon seit einer Weile haben wir unseren großen Flur genutzt und einen Ankleidebereich für den Sohn gestaltet. Einen kleinen Stuhl und einen niedrigen Sitz, stellten wir auf. Ein Teppich grenzt diesen Bereich ab. Auf den niedrigen Sitz können auch wir Erwachsene uns bequem hinsetzen, wenn wir beim Schuheanziehen helfen. Mittlerweile nutzt die Tochter diesen niedrigen Sitz sehr gerne oder auch mal die Treppe direkt daneben.

Die Schuhe standen bisher immer neben dem Stuhl auf dem Teppich aufgereiht. Bei diesem sehr wechselhaften Wetter türmten sich aber die unterschiedlichsten Schuhe und es wurde unübersichtlich. 
Den Kindern fiel es sichtlich schwer, so viele Schuhe zu ordnen und ich musste helfen.
So konnte das nicht bleiben und ich fragte meinen Mann, ob er mir ein kleines Schuhbänkchen baute. Hier können beide Kinder nun sortiert ihre Schuhe abstellen. Alles hat seinen Platz. Sogar der kleine Schuhlöffel (Affiliate-Link) kann hier angehängt werden.



Gegenüber befindet sich die eigentliche Garderobe. Dort gibt es auch einen Spiegel, der fast bis zum Boden reicht und an dem auch die Kinder einen letzten Check ihres Outfits vornehmen können. Im Moment hängen Westen, Jacken und Hüte der Kinder dort an den untersten Haken, allerdings bin ich auch hier am überlegen, wir wir das spätestens im Herbst und Winter lösen wollen, dann wird es sicherlich zu eng werden. Neben der Garderobe gibt es noch einen Schrank, in dem jedes Kind eine Schublade hat. Darin befindet sich im Sommer maximal ein weiteren Sonnenhut und die Sonnenbrille vom Sohn. Im Winter werden sich darin wieder ganz viele Schals, Mützen und Handschuhe befinden. So hat auch hier alles seinen Platz und die Kinder erreichen alles ganz einfach.


Der Sohn kann sich so schon komplett alleine fertig machen. Die Tochter bekommt natürlich noch Unterstützung, die sie am liebsten garnicht mehr annehmen würde. Denn sie sieht bei uns und beim Sohn wie alles geht und sie will es auch alleine können. Sie will die Selbstständigkeit erreichen und arbeitet täglich daran es zu lernen, die Bewegungsabläufe zu festigen. Mit der vorbereiteten, auf die Kinder abgestimmte, Umgebung, geben wir ihnen den Raum dafür und dies ist wirklich auf jeden Bereich in unseren Wohnungen, Häuser und unserem Leben anwendbar.

Wenn ihr noch viele weitere kindgerechte und montessori-inspirierte Garderoben sehen möchtet,dann schaut doch bei den MontessorEntdeckern vorbei.

Gestern hat die Oma geholfen und gezeigt, wohin der Klett muss. Es war sehr herzerwärmend ♥

Freitag, 11. August 2017

Total Genial! Die Kinder-MitMach-Ausstellung in den Reiss-Engelhorn-Museen + Verlosung


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Wie ihr schon im Blog lesen durftet, haben wir den Mama-Sohn-Tag eingeführt. Bisher konnten wir schon dreimal einen Tag gemeinsam und damit ohne Papa und Schwester verbringen. Etwas was sich der Sohn schon lange ganz dringlichst wünschte. Einfach mal nur mit Mama alleine etwas tun, die volle Aufmerksamkeit bekommen.
Wir waren schon im Tierpark, im Sealife und auch in einem Museeum. Allerdings einem eher typischen etwas angestaubten Museuum und da ist bei Weitem nicht alles so interessant für die Kleinen.

Seit dem 09.April läuft nun die MitMach-Ausstellung "Total Genial!" in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim und ich hatte mir schon fest vorgenommen. Bei einem nächsten Mama-Sohn-Tag und einem nötigen Schlecht-Weter-Programm werden wir da hin gehen. Und dann trudelte eine Blogger-Einladung ein. Das Museeum möchte regionalen Bloggern im Umkreis von maximal 1 Stunde Fahrt die Ausstellung zeigen und näher bringen. Da sagte ich natürlich direkt zu! So könnte ich doch schon vorab prüfen, ob diese Ausstellung wirklich etwas für meinen Sohn wäre.

Am Montag war es dann soweit. Und zusammen mit Frida von 2KindChaos, die ich dann im Auto mitnahm, damit sie nicht die komplette Strecke alleine fahren muss, brachen wir auf nach Mannheim. Die Anfahrt von Biblis/Bürstadt ist wirklich recht unkompliziert und ein Parkhaus direkt am Museeum erspart Streß bei der Parkplatzsuche. Dort angekommen wurden wir sehr herzlich empfangen und hatten das ganze Museum für uns, denn Montags ist immer geschlossen.

Wir durften im Café des Weltkulturen-Museums Platz nehmen und trafen direkt auf einige bekannte Blogger, was uns sehr freute und schnappten uns dann einen ersten Kaffee und nahmen Platz. Insgesamt waren 8 Bloggerinnen, teilweise mit Mann und Kindern, zu dieser Veranstaltung gekommen:

Frida von 2kindchaos
Martina von Jolinas Welt
Steffi von Cuchikind
Frini von Frinis Teststübchen und ihrem Zweitblog Quadratverliebt
Christine von Pretty You
Steffi von MamaZ


Zunächst wurde uns vom stellvertretender Marketingleiter Norman Schäfer der Ablauf der Veranstaltung vorgestellt und das zunächst einige kleine Vorträge stattfinden, zu welchen die anwesenden Kinder schon die Ausstellung besuchen können. Das war wirklich ein ganz tolles Angebot. Ich wusste aber, dass mein Sohn niemals alleine mitgegangen wäre und er sagte selbst, dass er dann lieber Zuhause bleibt und wir dann irgendwann alleine nochmal auf die Ausstellung gehen werden.
Als Erstes stellte sich der Museumsdirektor Dr. Wilfried Rosedahl vor und wieso im viel daran liegt, dass Museen auch für Kinder ein wundervoller Erlebnisort wird, zu dem sie gerne gehen, Spaß haben und natürlich auch etwas dabei lernen.  Ihn freut es sehr, dass die Kooperation mit dem Grazer Kindermuseum besteht und die Ausstellung auch hier in Mannheim so gut angenommen wird. Ich sah dem Direktor an, wieviel Spaß ihm diese Errungenschaft wirklich macht und er teilte uns auch mit, dass für die Zukunft schon weitere Kinder-Ausstellungen mit der Grazer Kooperation geplant sind.

Dann wurde von Mara Knapp und Alev Kaynak die Klaus Tschira Stiftung vorgestellt, welche diese Ausstellung mit finanziellen Mitteln unterstützt. Der Stiftung geht es vor allem darum naturwissenschaftliche Themen erlebbar und verständlich zu machen. Es gibt die Forscherstation, es gibt tolle Bücher, es gibt weitere Ausstellungen. Zum Beispiel aktuell  in Heidelberg "Mathematik erfahren" oder die sich jährlich wiederholende Explore Science im Mannheimer Luisentag. Es finden dann naturwissenschaftliche Erlebnistage zu einem bestimmten naturwissenschaftlichen Thema statt und richtet sich an Kindergärten, Schulen und auch Familien. Dieses Jahr ist sie leider schon vorbei und hatte das Thema "Abenteuer Energie". Im nächsten Jahr findet sie vom 13.06. - 17.06. statt und hat Astronomie zum Thema. Das klingt total spannend, oder? Ich werde es mir jedenfalls vormerken! Ohne solche Partner wie die Klaus Tschira Stiftung hätten Museen leider garnicht die Mittel um solch aufwändige Ausstellungen vorzubereiten und durchzuführen.

Als Letztes stellte sich dann der Marketing-Leiter Marcus Heider des Grazer Kindermuseum FRida & freD vor. Als das Museum 2003 eröffnet wurde, sollte es damit für Kinder Wissen erlebbar machen und den Staub der Jahrhunderte von dem Begriff Museum wegnehmen. Kinder besitzen Fantasie und Neugierde und dies soll mit dem Hands-On-Prinzip eingebunden werden. Was das Museum in mehr als 14 Jahren nun auch feststellte ist: Materialien werden so gut wie immer anders genutzt als von uns Erwachsenen gedacht. Es bedarf also langer Planung und Überlegungen, wie man etwas für Kinder wirklich gut gestalten kann, so dass es Wissen vermittelt, Fragen zum weiteren forschen und nachdenken aufwirft, sinnlich ist, aber niemals manipulativ. Hr. Heider hat das alles mit sehr viel Herzblut erzählt und falls wir irgendwann mal nach Graz kommen sollten, wird das FRida & freD Museum sicherlich ein Anlaufpunkt sein. Es werden auch immer neue Ausstellungen entwickelt, so dass es nicht langweilig wird und die Kinder immer wieder ins Museum lockt.

Und nun war es endlich soweit und wir konnten auch endlich die Ausstellung besuchen. Die MitMach-Ausstellungen ist in zwei Bereiche unterteilt und hat im Grunde etwas mit der Lesefähigkeit der Kinder zu tun. Grob gesagt wäre da der Bereich für die Kleinen von 4-7 Jahren und der Bereich ab 8 Jahren. Hat also etwas damit zu tun, wie selbstständig die Kinder mit den Ausstelungsmaterialien umgehen können. Die größeren Kinder werden sich aber sicherlich auch für die tollen Aufbauten im Mini-Bereich interessieren und die 4-7jährigen können sich ja auch von den Eltern die Texte vorlesen lassen. Je nach vorhandenen Interessen.
Wir sind zuerst in den Eingang für die ab 8jährigen und wurden gleich darauf hingewiesen: Schuhe aus! Viele Ausstellungsstücke sind nämlich zum begehen oder auch mal liegen und so nutzt man übermäßigen Abrieb und Verschmutzung vor. Und ich fand es wirklich einfach toll, so ganz ohne Schuhe herumzulaufen. Hier erfährt man nun über allerhand Erfindungen unserer Menschheit, wie es eben die Vorstellung der Ausstellung vermittelt: Vom Faustkeil bis zur Jeans. Und da kann man mit dem Faustkeil, wie vor langer, langer Zeit auf das Holz und Leder einschlagen, kann einen Kompass selbst bauen, erfahren wer das Dynamit erfunden hat oder z.B. den Staubsauger und alles in dem man selbst dabei aktiv wird. Das Nobel das Dynamit erfand kann man nämlich erst lesen, wenn man die Kabel richtig anschliesst und die Zündung betätigt. Und so gelangt man von Erfindung zu Erfindung und kann sein Wissen dann auch immer wieder unter Beweis stellen bei Fragestationen. Zu Anfang hat man nämlich ein Armbändchen bekommen, dort werden alle gemachten Stationen und Antworten festgehalten und am Ende erhält man dann ein eigenes Patent! Wirklich eine schöne Idee für die Kinder.
Am Ende der Ausstellung gelangten wir dann in den Aufenthaltsraum, dort können alle gemütlich esssen und ausruhen. Es gibt ein Bällebad und eine große Kletterwand und von dort geht es dann weiter in den Ausstellungsbereich der Kleinen und auch dieser hat viel zu bieten. Hier ist noch mehr Bewegung angesagt und das ist natürlich sehr unterstützend für die Denkweise der kleinen Zwerge. Wie muss ich die Zahnräder passend anordnen, damit sich am Ende auch was bewegt? Wie entsteht ein Wasserrad, wie muss ich es anbringen, damit es bewegt? Wie gestalte ich die Kugelbahn, damit die Kugel auch bis nach unten rollen kann? Kann ich mit einem Flaschenzug wirklich jemand hochheben, der schwerer ist als ich? Und Bastelmöglichkeiten gibt es dort auch. Und wie die Ausstellung ebenfalls verspricht: Spaß für die ganze Familie von 4 -104! Wir hatten alle dort unseren Spaß und auch wir Erwachsene lernen noch dazu, schließlich wissen wir auch nicht alles!


Nach dem Ausstellungsbesuch hatten wir alle einen Bärenhunger und wurden mit ganz vielen Leckerein versorgt. Ganz besonders lecker fand ich persönlich die Beeren vom Hegehof, der ebenfalls ein Kooperationspartner ist.
Nach dieser Stärkung ging es weiter zum Kreativ Workshop vom kostenlosen, regionalen Magazin StadtLandKind, ebenfalls einem Kooperationspartner der Ausstellung. Unter einem Kreativ Workshop habe ich mir ehrlicherweise etwas anderes vorgestellt. Vorgesetzt wurden uns steckbare Vogelhäuschen zum Bemalen.... dafür gab es ausschließlich Buntstifte. Die beiden Damen des Magazins hielten sich komplett zurück.

Danach ging es wieder nach unten und dort gab es dann ganz leckeres Eis von Fontanella, auch ein Kooperationspartner und wieder kommen wir damit zu den Erfindungen. Wusstet ihr, dass das Spaghetti-Eis in Mannheim erfunden wurde? Ich auch nicht! Jedenfalls kann man das auf der Homepage nachlesen.

Danach hätte es noch drei weitere kleine Filmvorführungen gegeben, aber Frida und ich waren nun schon sehr lange von Zuhause weg und unsere kleinen Mädels noch nie so lange ohne Mama und Mittagsschlaf hatten die beiden auch nicht gemacht, so ohne Mamas... Also verabschiedeten wir uns sehr herzlich und gingen mit einer megaschweren GoodieBag nach Hause. Diese ist voll beladen mit Geschenken und ich hab mich wirklich sehr gefreut! Eines der Bücher möchte ich euch auch direkt verlosen! "Das große Buch vom DIY!" Es ist wirklich wunderschön und enthält viele kreative Ideen und die Umsetzungen sind spielend leicht erklärt, sehr passend zu dem MitMach- und SelbstMach-Motto der Ausstellung. Allerdings weiß ich, ich bastel zwar gerne für die Kinder, aber Dekobasteln ist nicht so meins. Also soll es doch jemand von euch gewinnen, der damit Spaß haben wird, oder?

Die Verlosung wird auf meiner Facebook-Seite stattfinden. Schaut dort vorbei. Viel Glück!

Abschließend möchte ich dem ganzen Team des REM nochmals danken für die Einladung, das wundervolle Treffen und die Vorstellungen und die tolle Umsetzung dieser Ausstellung. Solch ein MitMach-Museum hat in unserer Region wirklich gefehlt und gerade bei unserem diesjährig so verregneten Sommer, wird es sicherlich noch einige gute Gelegenheiten geben, die Ausstellung zu besuchen. Ich kann sich euch allen nur sehr empfehlen und sie steht noch bis zum 01.10.2017. Los gehts!

Donnerstag, 3. August 2017

Wer kennt das Kurmi? - Mein Buchtip mit Verlosung!


Letzte Woche startete wieder der Kindergarten und dort in der Auslage fand ich das "FamilienABC", in dem viele Bücher für Kinder und die Familie vorgestellt werden. Darunter befand sich das Buch "Wer kennt das Kurmi?" von Verena Geiger.
Die Beschreibung machte mich neugierig. Darin soll es um viele eher unbekannte Tierarten und ihre Lebensräume gehen und solche Sachbücher, die in eine Geschichte verpackt sind, interessieren mich besonders.
Verena Geiger vertreibt dieses Buch im Eigenvertrieb und es ist somit leider nicht über die üblichen Online-Shops erhältlich. Bei Verena Geiger selbst kann es bestellt werden und auch über die ISBN 978-3-00-254775-1 im allgemeinen Buchhandel.

Ich schrieb Verena Geiger an, dass mir die Kurzbeschreibung des Buches sehr gefallen hat und ich das Buch gerne hier vorstellen möchte. Daher erhielte ich von ihr ein Rezensionsexemplar.

Als ich das Buch in die Hände nahm, gefiel mir schon der Einband sehr gut. Die vielen Abbildungen von Fell- und Hautzeichnungen verschiedener Tiere finde ich sehr gelungen und das macht direkt neugierig.

Die Zeichnungen im Buch sind einfach wundervoll. Verena Geiger hat wirklich großes Talent, sie hat schöne stimmige Bilder auf die Doppelseiten gezaubert und umrahmt damit die Geschichte des Kurmi. 


Ja, wer ist denn das Kurmi eigentlich? Die Tiere der Welt treffen sich einmal im Jahr und bei einem Treffen sagte der Fuchs, dass er von einem Tier Namens Kurmi gehört hat und fragte die Tiere, wer es denn kennt. Keiner kannte es und die Tiere vereinbarten, dass sie alle danach suchen würden und beim nächsten Treffen würde dann jeder berichten. In jedem ihrer Lebensräume suchen die Tiere: In der Luft, in der Erde, im ewigen Eis, im Meer.....aber keiner findet das Kurmi. Während der Suche sieht man viele Tiere und davon sind einige wohl doch eher unbekannt. Kennt ihr den Kuhkofferfisch? Oder das Aye-Aye?

Am Ende finden die Tiere das Kurmi. Aber wie oder wo und was es ist... das verrate ich euch nicht! Das müsst ihr schon selbst herausfinden. Und nach der Geschichte gibt es nochmal eine Auflistung vieler der eher unbekannten Tiere in diesem Buch mit ihren Namen und dem üblichen Vorkommen auf der Erde.

Ich finde die Idee der Autorin und Illustratorin Verena Geiger wirklich sehr süß und selbst in der heutigen Zeit, in welcher wir die Welt von oben bis unten durchleuchten und meinen alles genau zu kennen, finden wir doch immer wieder Neues, auch neue Tierarten. Auf jedem Bild im Buch gibt es sehr viel zu entdecken, was dazu einläd, sich darüber zu unterhalten und Fragen zu stellen.

Das Buch enthält 12 farbige Doppelseiten plus die Auflistung der Tiere am Ende. Es ist somit nicht zu lang und ist mit Kindern ab 3 Jahren gut zu lesen.

Ich bedanke mich wirklich sehr herzlich bei Verena Geiger, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat und darüber hinaus erhielt ich zwei weitere Exemplare die ich unter meinen Lesern verlosen darf. Juhu! Die Verlosung wird für eines der Bücher auf meiner Facebook-Seite stattfinden und für das andere Buch auf meinem Instagram-Profil. Schaut dort vorbei. Viel Glück!


Montag, 31. Juli 2017

Die vorbereitete Umgebung - ein kindgerechtes (montessori-inspiriertes) Badezimmer


Sicherlich könnt ihr euch noch an die MontessoriEntdecker erinnern, welche Manuela (Wunderwerkstatt) und ich gegründet haben. Montessori ist für alle da! Und daraus entstand diese Idee!
Nun haben wir uns etwas Neues überlegt und dafür auch die MontessiEntdecker-Facebookseite gegründet. Mittlerweile sind wir einige Mama-Bloggerinnen, die immer mal wieder über Montessori in ihrem Alltag berichten und es gibt noch viele weitere verstreute tolle Artikel im Internet dazu, welche wir gerne bündeln möchten. Daher haben wollen wir nun den #MontessoriMontag wieder aufleben lassen und wollen nun jeden Montag zu einem bestimmten Thema alle dazu passende Blogartikel, Texte,  Bilder und Ideen gebündelt dort sammeln.
Anfangen möchten wir nun mit der vorbereiteten Umgebung, die ein ganz wichtiges Element in der Pädagogik von Maria Montessori darstellt. Unsere Kinder brauchen eine gute Umgebung, um sich ungehindert entfalten und ihre Potentiale nutzen zu können. Wir müssen unseren Kindern Möglichkeiten geben, sich selbsttätig auszuleben, in dem Maße in dem es ihre Reife zulässt.

Gerade bei der Pflege des eigenen Körpers sind wir als Eltern am Anfang komplett gefragt. Wir übernehmen für unsere Kinder alles, da sie es körperlich selbst noch nicht können bzw. in ihren sehr eingeschränkten Möglichkeiten. Sie können mit uns über ihre Ausscheidungen kommunizieren, durch ihre Körpersprache, ob in das Wasser zu heiß oder zu kalt ist. Aber sich selbst waschen, Zähneputzen usw. dies ist zu Anfang nicht möglich. 

Wir gewöhnen uns daran, dass wir in allen, was unser Kind betrifft, die Verantwortung übernehmen müssen, und werden immer kompetenter darin. Was den Bereich der persönlichen Pflege betrifft, stellen wir uns Eltern darauf ein, alle Tätigkeiten für ihr Baby zu übernehmen. 
Diese Tätigkeiten für unsere Babys zu übernehmen geht deutlich schneller und ist weniger kompliziert als ihnen zu helfen, ihren Anteil an der Sorge für ihre Person selbst zu übernehmen.

Irgendwann ist es dann aber soweit und dann müssen wir als Eltern zurücktreten, damit unsere Kinder ihre Körperpflege selbst übernehmen können. Je mehr wir ihnen diese Möglichkeiten geben, umso früher sie es kennenlernen, umso eher können es feste gelebte Routinen im Alltag werden.
Über unsere Windelfrei-Entwicklung habe ich schon einiges hier im Blog geschrieben. Die Kinder nutzen beide die Toilette mit Aufsatz und können diese durch einen Hocker erreichen. Der Sohn braucht den Hocker eigentlich nur noch zum bequemen Abstellen der Füße. Die Tochter mit ihren 1,5 Jahren braucht allerdings beim Toilettengang noch Hilfe. Die Beinchen sind insgesamt einfach noch zu kurz. Das Töpfchen wäre eigentlich noch passender für sie, aber das wird schon lange abgelehnt. 


Zu unserem Badezimmer gehört auch der selbstgebaute Waschtisch über den ich ebenfalls schon einige Male hier berichtet habe. Er ist ein wichtiges Bestandteil bei der täglichen Körperpflege und dem Zähneputzen. Die Höhe ist wunderbar, sie haben fließendes Wasser, einen Spiegel in dem sie sich beim Putzen beobachten können und alle nötigen Utensilien sind in Griffweite. In einem weiteren Artikel hatte ich eine große Sammlung vieler verschiedener Waschtische erstellt, denn nicht jedes Bad bietet die gleichen Aufbaumöglichkeiten.

Gerade im Sommer gehen wir am liebsten Abends noch schnell unter die Dusche. Das dauert gerade bei schon müden Kindern nicht zu lange und läutet das Abendritual bei uns ein. Unsere Dusche war sehr lange nicht kindgerecht eingerichtet. Nichts war in Reichweite. Das hat mich schon eine Weile gestört, aber irgendwie hatte ich auch keine wirkliche Idee dies zu ändern. Bohren wollte ich nicht. Die Kinder wachsen so schnell und dann könnte ich immer wieder neu bohren, damit es in passender Höhe bleibt? Also wurde meist alles auf den Boden gestellt... aber gerade Waschlappen und Seife konnten schließlich nicht auf dem nassen Duschboden liegen bleiben, wie soll das trocknen?


Vor Kurzem habe ich dann Klebehacken bei Tchibo entdeckt. Diese werden einfach an die Duschwand geklebt und dort habe ich dann die Waschlappen der Kinder aufgehängt. Perfekt! Und ich finde die halten wirklich sehr gut. Aber ich brauchte noch mehr Ablagefläche und daraufhin suchte im Internet nach weiteren Möglichkeiten ohne zu Bohren und fand diese auch! Juhu!
Nun haben wir eine Seifenschale und eine große Ablage* für die Spielsachen. Alles ohne Bohren,es hält nur mit Vakuum. An der Ablage sind noch weitere Hacken. Dort habe ich den Abzieher aufgehängt mit dem wir nach dem Duschen den Boden und Wände abziehen können und ein kleines Handtuch, welches zum Haarewaschen benötigt wird, weil die Zwerge kein Wasser in den Augen möchten.

Während dem Duschen wird gerne mit Eimern* gespielt und auch unsere Schleichtiere dürfen am "Wasserloch" trinken oder werden selbst gewaschen. Wir haben auch noch Spritzen in verschiedenen Ausführungen, die immer mal wieder zum Einsatz kommen. Und eine Wasserbahn* mit Wasserrad haben wir auch. Die ist sehr schön und kann ganz individuell mit Saugnäpfen angeordnet werden. Und gerade habe ich gesehen, dass es dazu nun sogar eine Erweiterung* gibt. Ich glaub, die brauchen wir auch!



Das Spielen hat natürlich nichts mit der vorbereiteten Umgebung zu tun. Sondern die kindgerechte Höhe der Utensilien-Anrichte. Beide Kinder können nun ihre Waschlappen erreichen und die Seife, um sich so selbsttätig zu waschen und zu reinigen. Und können danach alles wieder an seinen festen Platz zurücklegen. Es muss nichts mehr vom nassen Boden weggeräumt und zum nächsten Duschen wieder vorgeholt werden. Es ist da und jederzeit erreichbar. Das zeigt den Kindern auch, dass wir ihre Bedürfnisse sehen und erkennen und sie damit wahrnehmen. 
Gerade der kleinen Tochter sehe ich so gerne zu, wie sie nun anfängt mich beim Waschen zu imitieren, jede meiner Bewegungen genau beobachtet und versucht bei sich umzusetzen. 

Körperpflege ist wichtig, auch wegen der Hygiene und der damit verbundenen Gesundheit und es hilft unseren Kindern sehr, wenn wir sie früh darin einbeziehen, sich selbstständig pflegen zu können. Wir müssen einfach beobachten und unsere Kinder darin bestärken es selbst zu probieren und erst dann unsere Hilfe anzubieten, wenn sie danach verlangen. 

Der Erfolg bei der Aufgabe, Unabhängigkeit in der Sorge für die eigene Person zu erreichen,hängt von dem Ausmaß der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kindern ab. Freude an dieser Zusammenarbeit zu empfinden, bedeutet, sich für die Kinder als Individuen in ihrem Entwicklungsprozess zu interessieren. Der Erwachsene muss fasziniert von diesem Prozess sein, gewillt, Zeit zu opfern, um ihn zu verstehen, muss ihn studieren und während des Ablaufs gut beobachten und unterstützen.
Die eigene Körperpflege zu übernehmen ist ein wichtiger Schritt für unsere Kinder bei ihrem täglichen Streben zu Wachsen und selbststätig zu sein.  Es bedeutet Selbstständigkeit, hilft Vertrauen in die eigene Kräfte zu entwickeln, in in ihr Handeln. Selbstvertrauen! Und Zuversicht für die vielen weiteren alltäglichen Dinge, die unsere Kinder erlernen wollen auf ihrem Weg erwachsen zu werden.


*Es handelt sich hier um Affiliate-Links. Alle Artikel habe ich selbst gekauft und sind nicht gesponsored! Die Zitate stammen aus dem Buch Montessori von Anfang an*.

Samstag, 29. Juli 2017

Mein Teekesselchen ist... 49 homonyme Wortpaare für euch!

Sprache ist komplex und für unsere Kinder eine enorme Leistung in den ersten Lebensjahren diese ins sich aufzusaugen und zu lernen. Sie hören uns genau zu und je mehr wir mit ihnen sprechen, je mehr wie ihnen vorlesen und je vielfältiger unsere Wortwahl ist, desto leichter wird ihnen der Spracherwerb fallen und umso größer wird ihr Wortschatz.

Wörter helfen uns, uns auszudrücken. Klar zu artikulieren was wir möchten. Aber im Sprachgebrauch haben sich auch so manche Doppeldeutigkeiten eingeschlichen. Homonyme genannt. Wörter die mehrere Bedeutungen haben und nur im Zusammenhang verstanden werden können. Das ist gerade für Kinder, welche noch so viele Wörter und Bedeutungen nicht kennen unendlich interessant und faszinierend.
Auch beim Sohn habe ich diese Verwunderung und Faszination schon gesehen, wenn er zufällig solche Doppeldeutigkeiten erkannt hat.

Als ich dann begonnen habe im Internet gezielt danach zu suchen, fand ich das "Teekesselchen-Spiel". Kennt ihr das? Ich selbst habe es bis zu diesem Zeitpunkt nicht gekannt, aber es ist wirklich richtig klasse! Ich möchte euch heute unbedingt davon erzählen und habe euch einige passende Karten dazu erstellt, die ihr hier kostenlos downloaden könnt. Viel Spaß!


Variationsmöglichkeiten

1. Für kleine Kinder, wie auch meinen Sohn, ist es passend die Karten kennenzulernen. Nicht alles was dort zu sehen ist, kennt er und somit ist dieses Spiel auch wunderbar zur Wortschatzerweiterung gedacht. Schon während dem Durchsehen und benennen fällt dem Sohn natürlich auf, dass hier zwei Dinge, den gleichen Namen haben und er kann mit dem Zuordnen beginnen. Als Fehlerkontrolle können die Wörter auf der Rückseite dienen. Der Sohn kann noch nicht lesen, aber das Wortbild erkennt er schon sehr gut.


2. Memory spielen! Wen ihr die Karten ohne die Wörter auf der Rückseite nochmals ausdruckt, könnt ihr diese auch als Memorykarten verwenden. Das ist mal etwas anderes, als nach zwei gleichen Bildern zu suchen. Hier werden die gleichen Wörter gesucht!

3. "Mein Teekesselchen ist..." Es gibt im Internet ganz viele verschiedene Spielweisen. Ich stelle jetzt folgende Variante am Beispiel der "Maus" vor. Ihr könnt es zu Zweit spielen oder auch zu mehreren Personen. Eine Person stellt das Teekesselchen vor und die Anderen raten, was es sein könnte. Der Rätselgeber sagt: "Mein Teekesselchen ist ein Tier. Und mein Teekesselchen findest du auch am Computer." Das Teekesselchen steht hier also für das gesuchte Wort und wird es nicht sofort erraten, können weitere Tipps gegeben werden. Ihr könnt die Kärtchen also unter den Spielern verteilen und diese müssen dann erraten werden.

4. Wörter den Bildern zuordnen. Also ähnlich den 3-Pard-Cards bzw. Nomenklaturkarten

Möchtet ihr euch beim Ausdrucken von Variante 1 Zeit sparen, solltet ihr doppelseitig drucken. Euch ist sicherlich schon aufgefallen, dass die Wörter vertauscht zu den Bildern wirken. Beim Doppeldruck und der Einstellung "kurze Seite". Also das über die kurze Seite gedruckt werden soll, befindet sich dann das richtige Wort hinter den Bildern.

Mittlerweile habe ich noch weitere Teekessel-Wörter gefunden und vielleicht ergänze ich die Datei dann irgendwann noch. Wenn ihr noch weitere Wörter habt, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir diese nennt. :) 




Freitag, 21. Juli 2017

Über Gesellschaftsspiele und Ubongo Junior 3D

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Schon mit etwa 2 Jahren haben wir mit den Sohn begonnen die ersten Gesellschaftsspiele zu spielen und das Interesse daran ist auch weiterhin geblieben. Ich liebe Gesellschaftsspiele sehr, denn sie verbinden und bringen alle an einen Tisch.
Davon aber abgesehen, bieten Gesellschaftsspiele Raum um vieles lernen zu können. Es können Farben verinnerlicht, erstes Zählen geübt und das Gedächtnis trainiert werden. Genauso kann Frust entstehen, wenn etwas mal nicht so klappt und man verliert. Frust aushalten zu können, muss auch gelernt werden und fällt dem einen Menschen, leichter als dem Anderen. Manche Spiele gewinnt man durch Nachdenken und Strategien-Entwickeln, manche gewinnt man einfach nur mit Glück. Wie es eben so sein kann, auch im echten Leben.
Es ist Geschicklichkeit gefragt, Feinmotorik, Räumliches Denken, Weitblick, Teamgeist... es gibt so unendlich viele Spiele auf dem Markt und jedes Einzelne fordert gewisse Fertigkeiten oder manchmal auch eine Mischung. Daher ist es natürlich gut, wenn man seine Spieleauswahl auch daran aussucht und nicht nur nach Vorlieben und weil einem bestimmte Spielrichtungen besonders gut liegen. 

Ich bin daher ständig auf der Suche nach neuen wundervollen Spielen. Oft nutze ich dabei die örtlichen Flohmärkte und kann dann richtige Schnäppchen machen. Aber vorsichtig, schaut in den Karton und zählt alles genau nach. Auch bei Nummernbasaren bei denen alles zugeklebt ist. Diese wird gerne genutzt, um auch unvollständige Spiele verkauft zu bekommen und das ist ärgerlich. Deswegen öffne ich nach direkt nach dem Kauf vor Ort das Spiel und schaue nach. So konnte ich ein paar Spiele sofort wieder zurückgeben und musste mich nicht ärgern. Leider habe ich davor schon schlechte Erfahrungen machen müssen und hoffe, wenn ich euch dies schreibe, dass es euch selbst dann erspart bleibt. Also, schaut nach!

Nun durften wir in Zusammenarbeit mit KOSMOS ein ganz wundervolles Spiel testen, welches das räumliche Denken und die Feinmotorik fördert. Ubongo Junior 3D - Der tierische Bauspaß!

In diesem Spiel geht es darum die höchsten Türme zu bauen, um damit die meisten Edelsteine zu erhalten und zu gewinnen. Aber von Anfang an. Es gibt 4 verschiedene Schwierigkeitsstufen. Diese beziehen sich auf die Karten und die darauf abgebildeten Grundflächen. Jeder Spieler erhält einen Satz mit 8 verschiedenst geformter Bausteine. Mit diesen muss gegen die Zeit zunächst die Grundfläche auf der Karte abgedeckt sein, erst dann darf in die Höhe gebaut werden und das wird knifflig. Je höher, umso mehr Edelsteine gibt es am Ende, wenn die Zeit abgelaufen ist. Dies überprüft man mit dem "Giraffen-Meter". Je schwieriger das Level, um so größer wird die zu belegende Grundfläche und somit wird es natürlich noch schwieriger in die Höhe zu kommen den dann noch vorhandenen Bausteinen.


Das Spiel ist mit einer Mindestalter von 5+ ausgezeichnet. Der Sohn ist derzeit 4,5 Jahre und wir haben mit der ersten Schwierigkeitsstufe begonnen. Nachdem er verstanden hat, dass er zuerst die Grundfläche belegen muss, baute er auch fleissig nach oben, aber man merkt auch, dass die teilweise wirklich komplex geformten Bausteine auch ihre ganz eigenen Schwierigkeiten mitbringen und er sich sehr stark konzentrieren musste. Spaß macht es ihm dennoch und er ärgerte sich wenn ich immer den höchsten Turm hatte und 5 Edelsteine bekam. Ich änderte daher die Spielweise und sagte, ich nehme mal die Karten mit der höchsten Schwierigkeitsstufe und wir spielten dann weiter gegeneinander. Da musste ich dann auch schon eher nachdenken, wie ich sinnvoll staple um auch in die Höhe zu kommen und schaffte damit nicht immer die 5 Edelsteine.


In der Regel werden pro Spieler 6 Karten der gleichen Schwierigkeitsstufe ausgeteilt. Das heisst, es werden 6 Runden gespielt und immer gegen die Zeit, also gegen die mitgelieferte Sanduhr. Wer nach 6 Runden die meisten Edelsteine hat, hat gewonnen. Das zählen der Steine ist ebenfalls eine schöne Aufgabe für die Kinder.


Durch die 4 unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen bleibt das Spiel sicherlich richtig lange für die Kinder interessant und ich finde es persönlich auch garnicht schlimm, wenn man z.B. den Erwachsenen doch die schwierigsten Karten gibt, um es um es somit spannender zu halten.

Was ich persönlich auch sehr gut finde, dass die Spielmaterialien alle sehr wertig sind. Die Karten sind schön dick, die Bausteine haben eine gute Haptik. Die Giraffe besteht aus dickem Karton und die Standfüße passen sich gut ein, es wackelt nichts. Dazu hat im Karton alles seinen festen Platz und ich kann die Bausteine in 4 Fächer sortieren und habe sie direkt vorbereitet für die Spieler. Ebenso muss ich die Giraffe nicht auseinanderbauen. Ich kann sie problemlos, mit den Standfüßen dran, hineinlegen und das bedeutet, ich habe im Grunde keine Vorbereitungszeit,wenn ich dann mit dem Spiel starten möchte. Bausteine und Karten an die Spieler verteilen. Sanduhr und Giraffe aufstellen. Edelsteine bereitlegen. Und los gehts mit dem wilden Stapeln!

Wem also noch ein Spiel fehlt, dass die Feinmotorik, die Geduld, das erste Zählen und das räumliche Denken fördert, der kann bei Ubongo Junior 3D nichts falsch machen. Es wird eine absolute Berreicherung für schöne Spieleabende sein.


Mittwoch, 19. Juli 2017

Kinder müssen Entscheidungen treffen!

Entscheidungen zu treffen gehört zu unserem Leben. 

Es gibt große und schwerwiegende Entscheidungen, die wir oft lange mit uns herumtragen, abwägen und prüfen. Und es gibt viele kleine alltägliche Entscheidungen, die wir treffen müssen.
Entscheidungen treffen zu können, muss  gelernt sein. Wir haben nicht von Geburt an, die nötigen Erfahrungen dazu, welche Tragweite manche Erfahrungen haben. Wir mussten mit jeder getroffenen Entscheidung in unserem Leben lernen umzugehen. Wir machten mit manchen Entscheidungen neue Erfahrungen und konnten für zukünftige Entscheidungen daraus lernen. Manche Entscheidungen trugen uns sehr weit und manche Entscheidungen konnten schmerzlich enden. Sei es physisch, aber auch psychisch. 
Um an all diesen Entscheidungen wirklich wachsen können, wirklich richtige Schlußfolgerungen ziehen und auch wirklich lernen zu können, muss uns von kleinauf Raum dafür gegeben werden. Und das beginnt schon damit, wenn wir neugeboren auf der Welt sind. Unsere Bedürfnisse müssen erkannt werden, unsere Gestik, die Mimik. Ist uns kalt, ist uns warm, haben wir wirklich Hunger oder sind wir satt. Wollen wir getragen werden, ist uns zuviel Trubel oder sind wir müde. Es mag so banal klingen!

Doch in dieser Entwicklungsphase sind gerade diese "kleinen, unscheinbaren Dinge" von Wichtigkeit. Sie fordern allerdings eine aufmerksame Gegenwärtigkeit des pflegenden Erwachsenen, denn gerade durch das ständige Üben in einer Vielzahl verschiedener Situationen erlangt das Kind das Vertrauen, dass es Entscheidungen treffen kann. Dieses Vertrauen erhöht sein Lebensgefühl, gibt auch dem Erwachsenen Gelegenheit zum Lernen und Wachsen und bereitet den Boden für harmonische Beziehungen.

Müssen wir uns als Eltern nicht oft Einhalt gebieten, nicht über die Köpfe unserer Kinder über jede kleinste Kleinigkeit zu entschieden? Es ist heiß draußen, also können sie nicht den Schal, die Mütze und die Handschuhe anziehen und diskutieren mit ihnen darüber. Die Kinder weinen vielleicht, schreien, sind wütend, wehren sich vielleicht sogar. Und am Ende gehen sie vielleicht wirklich ohne Schal, Mütze und Handschuhe nach draußen. Aber was haben sie dabei gelernt? Das ihre eigene Entscheidung nicht zählt? Das sie als Mensch nicht wahrgenommen, gehört und in ihren Entscheidungen akzepziert werden? Das es eben doch wirklich heiß ist und sie begonnen hätten mit ihrer Kleiderauswahl zuschwitzen und Schal, Mütze und Handschuhe dann doch abgelegt hätten? Das sie eine wichtige Erfahrung gemacht hätten?
Es ist ein kleines Beispiel, aber man sieht was in dieser Kleinigkeit alles steckt, für die Entwicklung des Kindes! Und dies ist auf so viele Dinge im Alltag mit Kindern übertragbar. 

Zum Menschen heranreifen, heisst aber -im gleichen Prozess, in dem alle anderen Fähigkeiten sich heranbilden - lernen, Entscheidungen zu treffen. Die Art der möglichen Entscheidungen hängt vom Reifestadium des heranwachsenden Menschen ab, doch der Akt des Sich-Entscheidens ist in seinem Kern der gleiche beim jungen wie beim reifen Menschen.
Wie jede organische Funktion muss auch die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen, einem inneren Plan entsprechend aufgebaut und gestärkt werden. Und wie bei allen Funktionen des Organismus ist die Entwicklung nur dann zufriedenstellend, wenn die Umstände den Prozess begünstigen. Ist dies nicht der Fall, verkümmern selbst die besten Anlagen. Auch hier verblüfft uns wieder das Ineinandergreifen von inneren und äußeren Bedingungen. Der kleine Mensch braucht als günstige Umstände, um innerhalb seiner eigenen Grenzen Entscheidungen treffen zu können.

Geben wir unseren Kindern als nicht die Möglichkeit zur rechten Zeit bestimmte Entscheidungen für sich treffen zu können, kann sich dies negativ auf spätere Entscheidungen auswirken. Zum Beispiel, warum sie sich vielleicht zu Menschen hingezogen fühlen, die ihnen jegliche Entscheidungen abnehmen, da sie es selbst nie gelernt haben oder in sich selbst oder ihrer äußeren Umgebung Ordnung zu schaffen, da sie zulange diese Erfahrungen nicht machen konnten, wie es ist sich zu entscheiden warum Ordnung sinnvoll sein kann. 

Aber wann ist der richtige Zeitpunkt? Wann kann ich mein Kind, welche Entscheidungen treffen lassen? Ich glaube diese Fragen stellen wir uns als Eltern täglich. Sicherlich haben wir auch noch oft so ein kleines Stimmchen im Hinterkopf: "Das kann mein Kind doch noch garnicht entscheiden. Dafür ist es zu klein!" Aber ist das nicht vielleicht sogar die Stimme aus unserer Vergangenheit? Die wir selbst so oft als Kind haben hören müssen, wenn wir etwas tun und entscheiden wollten?

Die Fragen pauschal beantworten zu können ist schlicht und einfach nicht möglich! Denn dafür ist jedes Kind einfach zu individuell. Jedes Kind hat andere Voraussetzungen, entwickelt sich anders. Bei dem Einen früher und bei dem Anderen später. Wenn ich sage, dass meine Tochter mit ihren 18 Monaten schon frei entscheiden kann, ob sie alleine die Treppen hoch oder runter laufen möchte, dann gilt das nur für meine Tochter und der Tatsache, dass sie dafür schon ausreichend motorische Fähigkeiten entwickelt hat. Ein Kind das erst spät krabbeln und/ oder laufen gelernt hat oder vielleicht eine Körperbehinderung hat, auf dieses wird das was meine Tochter tut nicht zutreffen können. Es kann diese Entscheidung mit 18 Monaten alleine die Treppe zu nutzen nicht übernehmen. Dies müssen die Eltern noch tun. Dafür ist es aber vielleicht schon so reif, sich dafür zu entscheiden alleine spielen zu wollen und sich selbst zu beschäftigen. Hier müssen wir dann auch als Eltern diese Entscheidung akzeptieren und die Kinder ihr Spiel spielen lassen. Ein Einmischen kann den Spielfluss unterbrechen. Ein Einmischen, welches besagt, dass das Kind "nicht richtig" spielen würde, kann die Entscheidung des Kindes beeinflussen oder auch zu Streit führen.

In diesem beständigen Bemühen, das Kind in seinem Verlangen nach Erlebnissen einzudämmen oder zumindest anzuleiten oder umzuleiten, werden nicht nur ungeheure Kräfte - die des Kindes und der Erwachsenen - vergeudet. Wir beschwören damit auch Missmut und Spannungen  herauf, die uns das Zusammenleben mit Kindern schwermachen.

Ich muss jeden Tag aufs Neue meine Kinder ganz genau beobachten und ihre Entwicklungen erkennen. Ich muss jeden Tag ein kleines Stückchen mehr loslassen, wenn ich erkenne, sie sind dafür soweit. Ich darf mich nicht aus falscher Vorsicht heraus, vor mein Kind stellen und ihm wichtige Erfahrungen, die bei späteren Entscheidungen helfen können, nehmen. 

Hand in Hand mit dieser respektvollen Haltung in der Pflege des Kindes geht das Verständnis, dass sich das Kind Stück für Stück seine Selbstständigkeit zusammen mit körperlichen und mentalen Strukturen aufbaut.
Diese Entwicklung verläuft beim menschlichen Kind nur dann glücklich, wenn es durch seine wachsenden Fertigkeiten allmählich für sich selbst sorgen kann und damit immer unabhängiger wird. Außerdem braucht das Kind gleichzeitig das Erleben von Zusammensein und Kooperation und die Freiheit , in seinen Handlungen zu experimentieren, die Dinge nicht nur auf eine bestimmte Weise zu tun, sondern immer neue Varianten auszuprobieren.

Unsere Kinder werden irgendwann erwachsen sein und um handlungsfähige Erwachsene sein zu können, müssen sie lernen eigene Entscheidungen zu treffen und das von Anfang an. Für uns Eltern ist das nicht immer leicht, denn natürlich wird nicht alles direkt so funktionieren, wie es unsere Kinder möchten und einige Male werden wir uns dabei auf die Zunge beißen müssen und denken "Hab ich doch gesagt! und wir werden Frust- und Wuttränen ob der Fehlversuche trösten müssen. Und auch das gehört dazu, bei der Findung von Erfahrungen. Bei Entscheidung, um Entscheidung. 

Sicherlich werden jetzt einige von euch nach dem Lesen dieses Artikel denken: "Was soll ich denn noch alles machen? Soll ich meine Kinder alles entscheiden lassen? Dann komme ich ja zu nix! Und soll ich es auf die Straße rennen lassen, wenn es das so entschieden hat?"

Nein, wie schon in den Zitaten von Rebeca Wild aus ihrem Buch* "Freiheitund Grenzen - Liebe und Respekt" beschrieben, kommt es immer auf das Kind und seine aktuellen Fähigkeiten und Reife an, in wie weit ich es schon entscheiden lassen kann. Es soll ein Denkanstoß sein in täglichen Situationen noch genauer hinzuschauen. Wenn wir uns vielleicht selbst wieder sagen hören "Nein, das kannst du noch nicht." oder "Das geht aber anders." Halten wir uns einmal zurück, beobachten wir und schauen zu (wenn keine Gefahr besteht!) und wir werden oft sehen, was wir nicht denken zu sehen. Unsere Kinder sind zu mehr fähig, als wir ihnen oft zutrauen!

*Alle hier aufgeführten Zitate stammen aus oben genannten Buch. Der Link zum Buch ist ein Affiliate-Link.



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