Freitag, 6. Oktober 2017

Ich! Will! Aber! Nicht! Die Trotzphase verstehen + Verlosung


Ein Buch über die Trotzphase von Susanne Mierau. Richtigerweise ist es allerdings die Autonomiephase und wieso diese Phase so wichtig für unsere Kinder ist und was wir Eltern an uns und dem Alltag ändern können, um gelassener damit umzugehen, davon handelt dieses Buch.
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Die Trotzphase oder richtigerweise genannt Autonomiephase, ist diese Zeit, die beginnt, wenn unsere Kinder sich selbst erkennen, als eigenständiges Individuum. Als eigenständige Person, mit eigenem Willen und tief in sich drin, wissen sie, um wachsen und reifen zu können, muss ich auch selbstständig werden. Für uns Eltern ist das nicht immer einfach, genau genommen, sogar manchmal sehr anstrengend. Und wenn wir dann noch wissen, dass diese "Phase" garkeine Phase ist, sondern uns ab sofort ein Leben lang mit unseren Kindern begleiten wird... puh, da müssen wir schon etwas schlucken, oder?

Genau hier knüpft nun das Buch von Susanne Mierau an. Ihr Buch soll für uns ein kleiner Helfer und Begleiter werden, wenn wir vielleicht hilflos neben unseren Kindern stehen und nicht mehr weiter wissen, ob der Wut und den starken Gefühlen, die uns entgegenschlagen. Susanne schreibst schon seit vielen Jahren in ihrem Blog Geborgen Wachsen über den achtsamen und bedürfnisorientierten Umgang mit Kindern und da sie selbst Mama von 3 Kindern ist, konnte sie auch schon viel eigene Erfahrung sammeln. Was sie dadurch aber nicht wissender macht, denn sie weiß selbst, jedes Kind ist anders. Lauter, leiser, anhänglicher, selbstständiger, schneller oder langsamer. Und so ist auch jede Autonomiefindung eine Andere. Es gibt nicht die Möglichkeit feste Lösungen in ein Buch niederzuschreiben und den Gral damit in Händen zu halten.

Ein Buch über die Trotzphase von Susanne Mierau. Richtigerweise ist es allerdings die Autonomiephase und wieso diese Phase so wichtig für unsere Kinder ist und was wir Eltern an uns und dem Alltag ändern können, um gelassener damit umzugehen, davon handelt dieses Buch.
Was uns Susanne mit ihrem Buch geben möchte ist Verständnis. Verständnis und Wissen darum, warum unsere Kinder so reagieren. Verständnis darüber, dass sie überall auf der Welt so reagieren. Und auch Verständnis für uns als Eltern! Denn meist ist der Beginn der Trotzphase, also der Autonomiephase, nicht sehr einfach für uns. Wir begegnen plötzlich unserem eigenen inneren Kindern wieder. Uns selbst, wie wir diese Zeit in unserer Kindheit erlebt und die wir vielleicht erfolgreich verdrängt haben, um auch weiterhin ein gutes Verhältnis zu unseren Eltern zu haben oder uns nicht eingestehen zu müssen, dass es uns eben doch geschadet hat, was in unserer Kindheit geschehen ist. Denn vieles was wir nun als Eltern tun, was wir selbst erlebt haben als Kind begründen wir mit den Worten "Es hat uns auch nicht geschadet!"

In der Autonomiephase unserer Kinder merken wir aber, irgendwas geschieht hier mit uns. Wir fühlen uns getriggert, gestresst, genervt unter Anspannung und passen wir nicht auf, rutschen wir immer weiter in einer Abwärtsspirale hinein und fühlen uns machtlos.

Susanne arbeitet dies Kapitel für Kapitel in ihrem Buch auf. Woher kommen unsere Gefühle? Wie können wir an unserer Einstellung arbeiten? Welche Hilfen können wir uns holen? Welche Situationen im Alltag gibt es mit Kindern,d ie oft zu Konflikten führen? Wieso? Und was können wir ändern?

Ein Buch über die Trotzphase von Susanne Mierau. Richtigerweise ist es allerdings die Autonomiephase und wieso diese Phase so wichtig für unsere Kinder ist und was wir Eltern an uns und dem Alltag ändern können, um gelassener damit umzugehen, davon handelt dieses Buch.

Immer wieder und das spüre ich sehr deutlich in diesem Buch, liegt das Augenmerk auf uns Eltern. Was können WIR tun und NICHT, wie können wir die Kinder ändern! Das ist ein ganz klares Signal! Und spiegelt die langsame Veränderung in unserer Gesellschaft wieder. Die Akzeptanz um die kindlichen Gefühle, das Verständnis darum und das viel Streit, Ärger und Wut vermeidbar wäre, wenn wir Eltern nur kleine Dinge im Alltag verändern würden.

Natürlich ist nicht alles vermeidbar und auch das gehört zur Autonomiephase dazu. Unsere Kinder lernen in dieser Zeit mit all ihren Gefühlen umzugehen. Das heisst, wir müssen sie damit wahrnehmen und und keine davon unterdrücken. Ist das Kind traurig und wütend, weil wir etwas nicht zulassen, dann ist es traurig und wütend. Wir sollten es dann nicht ablenken oder es herunterspielen, als wäre das alles nicht schlimm. Wir vermitteln unserem Kind sonst, seine Gefühle sind nicht richtig. Wir Eltern müssen es auszuhalten lernen, dass uns unsere Kinder dann auch mal doof finden und das auch so sagen dürfen.

Die Autonomiephase unserer Kinder ist eine wichtige Phase in ihrem Wachsen, in ihrer sozialen Kompetenz und ihrer ganzheitlichen Entwicklung. Es ist auch die Phase, in welcher wir Eltern beginen müssen zu wachsen und uns mit unseren Kindern zu verändern. Es werden immer wieder neue Situationen und Herausforderungen auf uns zukommen, die wir beurteilen müssen. Warum wollen unsere Kinder dies, warum reagieren sie jetzt so. Verstehen wir dies, können wir in all diesen Phasen gelassener werden.

Ein Buch über die Trotzphase von Susanne Mierau. Richtigerweise ist es allerdings die Autonomiephase und wieso diese Phase so wichtig für unsere Kinder ist und was wir Eltern an uns und dem Alltag ändern können, um gelassener damit umzugehen, davon handelt dieses Buch.
Ich mag dieses Buch von Susanne Mierau sehr, gerade auch weil es nicht zu überfrachtet ist. Es ist in knackige Abschnitte gepackt und dadurch schnell zu lesen. Außerdem hat Susanne viele Blogger zu Wort kommen lassen, die ebenfalls über ihre eigene Erfahrung mit der Autonomie ihrer Kinder berichten. Auch ich, warüber ich mich wirklich sehr gefreut habe!

Ich hoffe, dass Ich! Will! Aber! Nicht! Die Trotzphase verstehen und gelassen meistern viele Familien erreicht, auch weil es in einem sehr bekannten Verlag herausgegeben wurde. Die Trotzphase braucht diese öffentliche Aufmerksamkeit. Sie braucht sie, weil sich das Verständnis und das Wissen darum grundlegend geändert hat. Weil es nicht der Trotz ist, außer vielleicht unser eigener, der Kinder so reagieren lässt. Ohne Autonomie, keine Entwicklung! 

Ich bedanke mich vielmals beim GU-Verlag, welcher mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat und darüber hinaus erhielt ich zwei weitere Exemplare die ich unter meinen Lesern verlosen darf. Die Verlosung wird für eines der Bücher auf meiner Facebook-Seite stattfinden und für das andere Buch auf meinem Instagram-Profil. Schaut dort vorbei. Viel Glück!

Sonntag, 1. Oktober 2017

Die vorbereitete Umgebung - Braucht es ein Babyzimmer?

Die vorbereitete Umgebung nach Montessori im Babyzimmer. Ist ein Babyzimmer wirklich nötig. Was ist die vorbereitete Umgebung für unser Baby und was benötigt es wirklich? Der #MontessoriMontag widmet sich bei den MontessoriEntdecker auch weiterhin der vorbereiteten Umgebung. Letzte Woche hatten wir dabei schon das Babyzimmer als Thema, welches ich leider verpasst habe, aber hiermit nachholen möchte. Und ich stelle mir wirklich die Frage, benötigen wir überhaupt ein Montessori-Babyzimmer? 

Wenn ich im Internet nach Montessori Babyzimmmer suche, finde ich viele wunderschön und stimmungsvoll eingerichtet Zimmer. Sie sind hell, sie enthalten schöne Holzmöbel. Schöne Kunstdrucke zieren die Wände. Eine Matratze liegt am Boden, ein Spiegel daneben. Kleine Rasseln und Greiflinge aus hochwertigen Materialien liegen dabei. Anregende Mobile sind darüber angebracht, die auch in bestimmter Reihenfolge angeboten werden sollten. Ein bequemer Sessel läd zum Stillen und Kraft tanken ein. In einer offenen Kommode sind schon die Kleidchen vorbereitet und ein kleines Regal hält erste Materialien zum Entdecken bereit.

Ein montessori-inspiriertes Babyzimmer ist durchdacht und vor allem auf das Kind abgestimmt. Es soll seinen wachsenden Bedürfnissen entsprechend das kleine Baby anregen und gemeinsam mit diesem sich verändern und wachsen.

Nur, was ist, wenn ich die Möglichkeit eines solchen Zimmers nicht habe? Was ist, wenn mein Baby all diese Angebote auch überhaupt nicht annehmen möchte? Mache ich etwas falsch? Verwehre ich meinem Baby damit wichtige Entwicklungsmöglichkeiten?

Ich bin keine Montessori-Pädagogin um diese Fragen wirklich beantworten zu können. Ich habe es auch aufgrund unserer Räumlichkeiten nicht wirklich ausprobieren können und ich hatte auch ein Kind, welches diese Angebote nicht angenommen hätte! Was nun?

Was ich allerdings weiß: Es zählt bei Montessori nicht alleine das Material! Es zählt meine innere Haltung, meine Sicht auf das Kind und mein Bestreben es immer wieder genau zu beobachten. Zu erkennen, was es wirklich benötigt. Welche Bedürfnisse hat es zur Zeit, welche Interessen? Was kann ich meinem Kind geben, damit es dies in seinen Bestrebungen unterstützt bzw. Herausforderungen bietet, an welchen es wachsen kann?

Für meinen Sohn war ein Babybereich nach Montessori im Grunde zu spät. Als ich Maria Montessori entdeckte, war er bereits 8 Monate alt und schon komplett im Entdecker-Modus. Bei der Tochter wollte ich einen kleinen Bereich im Wohnzimmer nutzen, welchen ich montessori-inspiriert einrichten wollte.
Ich stellte einen Spiegel auf und legte einen Teppich und eine Decke davor. Ich empfinde feste Unterlagen als sehr wichtig. Sind sie zu weich, versinken die Babys darin und können sich nicht frei bewegen und in ihren Bewegungen üben. Ich richtete einen großen Ast her, denn ich für Mobiles und Greiflinge nutzen wollte. Ich hatte sehr viel Spaß darin alles vorzubereiten und malte mir aus, wie die Tochter dies nutzen wird. 

Die vorbereitete Umgebung nach Montessori im Babyzimmer. Ist ein Babyzimmer wirklich nötig. Was ist die vorbereitete Umgebung für unser Baby und was benötigt es wirklich?
Dann kam meine Tochter auf die Welt und sie zeigte mir sehr genau, welche Bedürfnisse sie wirklich hatte. Ablegen? Nein danke! Nicht mit meiner Tochter! Sie wurde zu einem echten Tragling! Ein Steinzeit-Baby durch und durch! Und dies fast das ganze erste Jahr über. Es war ein sehr anstrengendes Jahr für mich und ich werde darüber auch sicher auch irgendwann einmal schreiben.

Für meine Tochter bedeutete abgelegt zu werden, puren Streß. Es war die Panik eines Babys, welches evolutionär genau wusste, werde ich hier liegen gelassen, werde ich Raubtierfutter.

Ich musste mich ganz auf meine Tochter einlassen, ich musste ihre Entwicklungsgeschwindigkeit mitgehen und alles was ich darüber las, was man Kindern zu bestimmten Zeitpunkten anbieten könnte, beseite schieben. Ich war ihre vorbereitete Umgebung. Sie, dicht bei mir und von dort aus, beobachtete sie, wuchs, vertraute und lernte.

Und irgendwann, durfte ich sie ablegen. Wenige Minuten, dann länger. Sie beobachtete sich im Spiegel, sie schaute sich die Mobiles an, sie griff nach einem Glöckchen. Sie schob sich mit ihrem kleinen Körper über die Decke, sie drehte sich. Sie strengte sich an, um an ein Greifling zu gelangen, sie drehte sich. Sie tat alles in ihrem Rhythmus, zu ihrer Zeit und immer wieder rückversicherte sie sich, suchte ihre Ruhepausen bei mir, an mir. Es war ein so völlig anderer Entwicklungsablauf als bei meinem Sohn, der so aufgeweckt war, so unaufhaltsam in seinem Streben zu wachsen, zu entdecken. So temperamentvoll meine Tochter auch ist, in ihrem ersten Lebensjahr brauchte sie viel Nähe. ich glaube, sie brauchte diese Zeit um anzukommen in dieser Welt.

Die vorbereitete Umgebung nach Montessori im Babyzimmer. Ist ein Babyzimmer wirklich nötig. Was ist die vorbereitete Umgebung für unser Baby und was benötigt es wirklich?
Hätte ich ein Babyzimmer so wundervoll hergerichtet, wie ich es so oft gesehen habe, es wäre nicht genutzt worden. Es hätte mich vielleicht auch verunsichert. In den letzten Jahren habe ich aber viel für mich mitgenommen, im Leben mit zwei so unterschiedlichen Kindern. 
Die vorbereitete Umgebung ist nicht das Abhacken von Einrichtungsgegenständen, die vorhanden sein müssen. Es sind nicht alleine das Material. Es ist meine Haltung zum Kind. Es ist mein Bestreben, es Kennenzulernen, es zu sehen. Zu sehen, was seine wirklichen Bedürfnisse sind und mein Vertrauen in das Kind, dass es seinen Weg kennt und ihn gehen wird. Das ich dies annehmen werde und meinem Kind auf diesem Weg eine vorbereitete Umgebung biete. Diese vorbereitete Umgebung ist bei jedem Kind manchmal ähnlich, aber oft auch ganz anders.

Für ein neugeborenes Baby und auch für das gesamte erste Lebensjahr und darüber hinaus, ist nicht das Babyzimmer wichtig. Es sind wir Eltern und die Umgebung und das Umfeld, welches wir schaffen. Friedvoll, respektvoll für jeden von uns. Achtsam, bedürfnisorientiert. Montessori ist all dies. Der Weg gemeinsam mit unseren Kindern! ♥

Wenn ihr noch weitere Artikel zu diesem Thema lesen möchtet und zu weiteren Themenbereichen der vorbereiteten Umgebung nach Montessori, dann schaut doch einfach bei den MontessoriEntdeckern vorbei und wenn ihr selbst passende Erfahrungen, Bilder oder Blogbeiträge habt, dann verlinkt sie doch gerne dort.

Falls euch noch weitere Beiträge zu der Babyzeit mit meiner Tochter interessieren, lest doch hier weiter:

Ich trage dich in die Welt
Ein Mobile-DIY in Schwarz-Weiß
Die Hände - Begreifen der Welt
Der Spielbereich mit 6 Monaten

Die vorbereitete Umgebung nach Montessori im Babyzimmer. Ist ein Babyzimmer wirklich nötig. Was ist die vorbereitete Umgebung für unser Baby und was benötigt es wirklich?

Lernen mit Lego: Die Waage und erstes Wiegen!

Lernen mit Lego! Ich zeige euch, wie wir mit Lego eine einfache Waage gebaut haben. Schon das Aufbauen, die Überlegungen der Funktionsweise und das damit verbundene räumliche Denken eine große Lern-Aufgabe. Beim Wiegen werden Begrifflichkeiten, wie schwerer und leichter erlernt und erste Tabellen können die Wiegeergebnisse dokumentieren.
Lernen mit Lego! Es gibt nicht nur die vielen unterschiedlichen Bausteine, sondern auch viele verschiedene Zubehörteile, die genutzt werden können, um neue Bauwerke zu erstellen. Die Fahrzeug-Achsen haben wir diesmal umfunktioniert und als Dreh- und Angelpunkt für unsere selbstgebastelten Waagen verwendet.

Papa und Sohn haben sich in ihr Lego-Reich zurückgezogen und geplant und gebastelt und heraus kamen drei verschiedene Waagen. Bestimmt habt auch ihr für mindestens eine der Waagen genügend Bauteile zum Nachbauen Zuhause.

Lernen mit Lego! Ich zeige euch, wie wir mit Lego eine einfache Waage gebaut haben. Schon das Aufbauen, die Überlegungen der Funktionsweise und das damit verbundene räumliche Denken eine große Lern-Aufgabe. Beim Wiegen werden Begrifflichkeiten, wie schwerer und leichter erlernt und erste Tabellen können die Wiegeergebnisse dokumentieren.

Natürlich sind diese Waagen nicht perfekt ausbalanciert, aber für erste Wiegeversuche und dem Erlernen von Begrifflichkeiten wie "schwerer als..." und "leichter als..." sind sie ausreichend. Außerdem ist schon das Aufbauen, die Überlegungen der Funktionsweise und das damit verbundene räumliche Denken eine große Lern-Aufgabe.

Die Schalen müssen gleichweit voneinander entfernt sein, sie müssen gleich groß gebaut sein, der Aufbau muss hoch genug sein usw.

Lernen mit Lego! Ich zeige euch, wie wir mit Lego eine einfache Waage gebaut haben. Schon das Aufbauen, die Überlegungen der Funktionsweise und das damit verbundene räumliche Denken eine große Lern-Aufgabe. Beim Wiegen werden Begrifflichkeiten, wie schwerer und leichter erlernt und erste Tabellen können die Wiegeergebnisse dokumentieren.

Als die Waagen fertig waren, holte ich meinem Sohn unsere Muggelsteine und wir überlegten was wir nun wiegen konnten. Schnell kamen wir auf unsere Schleichtiere und wogen sie mit Muggelsteinen auf. Welches Schleichtier wiegt am meisten? Welches am wenigsten? Und können wir das auch schon vorab mit den Händen abschätzen? Und manchmal ist ein Stein zu wenig und legt man einen weiteren Stein auf die Waage, dann ist dieser Stein zu viel... also liegt das Gewicht irgendwo dazwischen.

Lernen mit Lego! Ich zeige euch, wie wir mit Lego eine einfache Waage gebaut haben. Schon das Aufbauen, die Überlegungen der Funktionsweise und das damit verbundene räumliche Denken eine große Lern-Aufgabe. Beim Wiegen werden Begrifflichkeiten, wie schwerer und leichter erlernt und erste Tabellen können die Wiegeergebnisse dokumentieren.

Lernen mit Lego! Ich zeige euch, wie wir mit Lego eine einfache Waage gebaut haben. Schon das Aufbauen, die Überlegungen der Funktionsweise und das damit verbundene räumliche Denken eine große Lern-Aufgabe. Beim Wiegen werden Begrifflichkeiten, wie schwerer und leichter erlernt und erste Tabellen können die Wiegeergebnisse dokumentieren.

Lernen mit Lego! Ich zeige euch, wie wir mit Lego eine einfache Waage gebaut haben. Schon das Aufbauen, die Überlegungen der Funktionsweise und das damit verbundene räumliche Denken eine große Lern-Aufgabe. Beim Wiegen werden Begrifflichkeiten, wie schwerer und leichter erlernt und erste Tabellen können die Wiegeergebnisse dokumentieren.
Kinder die nun schreiben können, können sich die benötigte Anzahl Muggelsteine bei jedem Schleichtier in einem Tabelle notieren und dann am Ende ermitteln, welches Tier das Schwerste und welches Tier das Leichteste ist.
Aber auch ohne schreiben, können die Muggelsteine einfach neben die Schleichtiere gelegt und durch genaues Abzählen das leichteste und schwerste Tier festgestellt werden.

Für die Waagen braucht ihr Fahrzeugteile, ich habe sie euch extra näher fotografiert und um diese herum baut ihr dann die Waage mit Lego-Platten und Bausteinen.

Lernen mit Lego! Ich zeige euch, wie wir mit Lego eine einfache Waage gebaut haben. Schon das Aufbauen, die Überlegungen der Funktionsweise und das damit verbundene räumliche Denken eine große Lern-Aufgabe. Beim Wiegen werden Begrifflichkeiten, wie schwerer und leichter erlernt und erste Tabellen können die Wiegeergebnisse dokumentieren.
Links sind Fahrzeugteile von Lego-Technik verbaut. In der Mitte eine Reifenachse, die Reifen wurden komplett entfernt. Rechts wurden die Reifenfelgen auf der Achse belassen und nur das Reifengummi entfernt.

Die Lego-Waage bietet schon mit dem Aufbau viele Lernelemente und macht beim Wiegen und Ausprobieren viel Spaß! 

Hat euch meine LegoIdee gefallen? Mein jetziger Beitrag aus der "Lernen mit Lego"-Reihe ist übrigens ein Teil der heute erschienen Ausgabe der Ideenpost "Lego-Mania" von der Wunderwerkstatt. Darin enthalten ist auch ein Freebie, welches kostenlose Download-Karten enthält, die dazu anregen Sehenswürdigkeiten mit Legosteinen nachzubauen. Die Ideenpost erscheint monatlich, es ist ein kostenloser Newsletter, der sich immer einem bestimmten Thema widmet und viele Ideen und Anregungen enthält. Ihr solltet ihn euch wirklich nicht entgehen lassen. Auch weil wirklich jeden Monat mindestens ein Freebie enthalten ist. Wenn ihr die aktuelle Ideenpost "Lego-Mania" noch erhalten möchtet, solltet ihr euch schnell anmelden.
 
 
Vielleicht ineressieren euch auch noch meine anderen Spielideen aus der "Lernen mit Lego"-Reihe, dann schaut doch hier:

Donnerstag, 28. September 2017

Kooperieren! Es ist ein Geben und Nehmen!

Ein immerwährendes Streitthema zwischen Eltern und Kindern ist wohl die Bereitschaft zu kooperieren oder drücken wir es doch einfach ganz klar aus: "Zu tun, was wir uns wünschen, wenn wir es wollen!"

Uns Erwachsenen liegt viel daran klare Abläufe zu haben. Wir haben Vorstellungen in unserem Kopf, wie der Tag strukturiert ist und Störungen sind meist große Ärgernisse für uns. Mit Kindern kommt es aber sehr häufig zu "Störungen" des Tagesablauf, denn Kinder wissen nichts von unseren Vorstellungen, von unseren Strukturen und haben auch grundsätzlich andere Tagesinteressen als wir selbst. Es kommen im Tagesablauf also mehrere Personen zusammen und allen muss der Raum gegeben werden, ihren Interessen und Abläufen nachzukommen. Wir Erwachsene sind es, die mit unseren Kindern klar kommunizieren müssen, was wir uns wünschen, die aber auch sehen müssen, was unsere Kinder wünschen und die Tagesabläufe darauf dann abstimmen. 

Unsere Kinder kooperieren ständig und ich denke sogar, viel häufiger als wir Erwachsene es untereinander tun. Unsere Kinder sind noch auf uns angewiesen, sie brauchen unsere Hilfe und Unterstützung. Wir sind erwachsen und selbstständig, um Hilfe müssen wir nur noch selten bitten.

Im Alltag sehen wir meist garnicht, wie oft am Tag unsere Kinder schon kooperiert haben, es können schon Kleinigkeiten sein. Sie helfen beim Angezogen werden, in dem sie Armen und Beine strecken und in die Kleidung hineinstecken. Sie halten den Fuß hin, wenn die Schuhe angezogen werden. Sie warten eine kleine Weile ab, wenn wir gerade telefonieren. Sie beschäftigen sich, während wir beschäftigt sind. Sie gehen in den Kindergarten, obwohl sie es vielleicht nicht möchten. Sie gehen mit zu Arztbesuchen und warten mit uns, bis wir dran sind. 

Vieles sehen wir einfach als selbstverständlich an und erwarten es auch so! Wir können dann nicht verstehen, wenn das Kind beim Telefonat plötzlich anfängt zu stören oder sich doch nicht selbst anziehen möchte oder angezogen werden soll. Wenn es nicht gehen möchte, trotz wichtigem Termin. Wenn es sich weigert in den Kindergarten zu gehen.

Woran liegt es? Hat es vielleicht schon zuviel kooperieren müssen an diesem Tag oder die letzten Tage? Hatte es selbst zu wenig Zeit und Möglichkeiten seinen Interessen und Bedürfnissen nachzugehen? Will es selbstständiger sein und wir sehen es einfach nicht? Ist der Aufmerksamkeitsspeicher leer? Ist unser Kind einfach vom Tag schon zu müde oder hat Hunger?

Auch wenn wir uns so sehr wünschen, dass wir die Antworten darauf von unseren Kindern erhalten, es ist ihnen bis zu einem gewissen Alter oft einfach nicht möglich. Sie können es uns selbst nicht sagen, wissen aber, so geht es gerade nicht. Wir Eltern müssen nachdenken, die Abläufe überprüfen, nachspüren warum unsere Kinder gerade nicht kooperieren können.

Wenn wir das immer wieder üben und jedem in der Familie Raum lassen, dann können unsere Kinder auch dann kooperieren, wenn sie es in bestimmten Situationen eigentlich garnicht gerne machen.

Ihr kennt vielleicht meinen Artikel "Hilf mir es selbst zu tun... und wenn mein Kind nicht will?". Dort schildere ich, wie sehr es mein Sohn genießt angezogen zu werden. Er sucht damit unsere ungeteilte Nähe und Aufmerksamkeit. Er füllt damit seinen Liebestank auf. Er lässt sich gerne helfen, bei Dingen die er eigentlich schon kann, weil er dann dadurch erfährt, dass wir für ihn da sind. Als Eltern sind wir dann kooperativ, wir leben es vor! Es sind Dinge von denen ich weiß, die ich in meinen Tagesablauf mit einbaue. Diese Zeit nehme ich mir, um sie meinem Sohn zu geben.

Nur was ist, wenn ich meinen Tagesablauf völlig falsch geplant habe! So wie gestern! Ich hatte einen wichtigen Arzt-Termin und die Kinder wollte ich davor noch zu den Großeltern fahren. Also spielte ich im Kopf alles durch und hatte einen Plan. Ich weckte die Kinder frühzeitig... nur wollten sie absolut nicht wach werden. Streß wollte ich aber auch nicht gleich aufbauen. Also küsste und kitzelte ich, bis ich sie wach hatte. Als wir dann nach unten gingen, wollte die Tochter zunächst gestillt werden. Auch dafür nahm ich mir noch die Zeit und redete aber auch schon hier mit beiden, dass wir nun weniger Zeit haben. Wir müssen etwas schneller frühstücken, dann ins Bad gehen, uns anziehen und losfahren.

Die Tochter wollte eigentlich viel länger stillen und protestierte, als ich auf das Frühstücken bestand. Zum Glück, wollte sie mir aber auch direkt Kaffee kochen, als ich sie fragte. Sie kooperierte.
Während ich also begann den Tisch zu decken, kochten mir beide Kinder den Kaffee. Wir frühstückten schnell und danach bat ich beide darum mir beim Aufräumen zu helfen. Normalerweise machen das beide nicht gerne. Sie wollen spielen gehen. Aber mein nun 4,5jähriger Sohn merkte gleich: Halten wir jetzt nicht zusammen und helfen uns, dann wird es am Ende wirklich stressig und das ist nicht schön.
Also räumte ich die Maschine aus, Sohn und Tochter übernahmen das Zurückräumen der Frühstückzutaten in den Kühlschrank. Dann bat ich noch meine Tochter im Wohnzimmer das Licht auszumachen, was sie auch gleich tat. Die Küche war sauber und aufgeräumt und wir gingen nach oben. Ich hätte die Küche auch unaufgeräumt zurück lassen können, aber durch die Unterstüzung meiner Kinder, waren wir gemeinsam schnell fertig und ich möchte meinen Kindern auch gerne vermitteln, dass Genutztes auch wieder aufgeräumt wird, bevor wir gehen.
Schon auf dem Weg nach oben, bat ich den Sohn dass er sich und der Schwester die Zahnbürsten vorbereitet und ihr beim Zähneputzen hilft. In dieser Zeit konnte ich mich selbst fertig machen. Als seine Schwester am Ende nicht den Mund ausspülen wollte, fragte der Sohn, ob sie nicht Durst hat und am Wasserhahn trinken will. Und so spülte sie dann doch noch den Mund aus und ich musste schmunzelte. Wie sehr mein Sohn nachdenkt und schon alleine Lösungsansätze sucht. Ich sprühte über vor Liebe.
Während ich mich nun anzog, bat ich den Sohn zu den Meerschweinchen zu gehen und ihnen das geschnittene Gemüse zu geben, was er auch sofort tat.
Nachdem ich umgezogen war, richtete ich die Kleidung, half der Tochter beim Anziehen und der Sohn zog sich komplett alleine aus und an. Ich weise hier nochmal daraufhin, der Sohn macht das normalerweise garnicht gerne. Aber er sah, es war mir wirklich wichtig, dass er es diesmal selbst macht, weil es sonst stressig werden würde.
Nachdem wir alle fertig waren, gingen wir nach unten, zogen unsere Schuhe an, holten unsere Jacken und Taschen und gingen zackzack ins Auto. Auch dort tat der Sohn etwas, was ich ihm zwar oft sage, aber meistens macht er es doch nicht. Während er in seinen Sitz kletterte, legte er diesmal auch schon die Armgurte um, ich musste also nur noch den 5Punkt-Gurt einklicken, zuziehen, fertig. Er wusste worauf es in diesem Moment ankam. Und schon konnten wir losfahren.

Was will ich damit sagen: Ich war selbst so sehr von diesem reibungslosen Ablauf bewegt, dass ich ihn euch schildern wollte. Diese Fülle an Kooperationsbereitschaft war an diesem Morgen einfach enorm! Er zeigt einfach genau das, was wir uns für unseren gemeinsamen Familienalltag mitnehmen sollten. Unsere Kinder kooperieren und das sehr oft, auch in Situationen, in denen sie es nicht gerne tun, wenn wir ihnen auch Räume lassen, in denen sie nicht kooperieren müssen, in denen auch ihre Bedürfnisse und Interessen gewahrt werden. 
Mein Sohn hat an diesem Morgen ganz bewusst auf das Auffüllen seines Liebestankes durch das normalerweise immer stattfindene Angezogen-werden verzichtet. Er hat überall mitgeholfen, ist allen meine Bitten nachgekommen und hat auch seiner Schwester geholfen, damit wir alle ohne Streß aus dem Haus kommen. Er weiß einfach, solche Ausnahmesituationen kommen nicht oft vor.

Das ist etwas, was wir nicht ständig von unseren Kindern verlangen können. Zu funktionieren! Aber sie können es, wenn wir sie darum bitten und wenn wir es begründen. Sie können es, wenn sie sonst auch die Möglichkeiten haben, es nicht zu müssen. Sie können es, wenn jeder in der Familie so oft es geht darf und nicht muss. Es ist ein Geben und Nehmen.

Kooperationsbereitschaft. Unsere Kinder kooperieren viel öfters, als wir es oft annehmen. Um kooperieren zu können, müssen wir unseren Kindern aber auch Raum geben. Raum um kooperieren zu können, aber auch um es nicht zu tun. Denn Kooperieren ist ein Geben und Nehmen, von beiden Seiten. Kindern und Eltern.

Samstag, 23. September 2017

Lernen mit Lego: Wann sinkt das Boot? Das Experiment!

Lernen mit Lego! Ein kleines Experiment um mit Lego-Booten die Auftriebskraft des Wassers kennenzulernen. Wann sinkt das Boot?
Lernen mit Lego! Die letzten Tage waren wieder sonnig und warm. Das läd direkt zu einem kleinen Experiment mit Wasser ein. Und auch hier lässt sich Lego ganz wunderbar einsetzen. Wir haben uns diesmal mit der Auftriebskraft des Wassers beschäftigt.

Aus Lego haben wir verschiedene Boote gebaut und diese im Wasser schwimmen lassen.  Dann haben wir Muggelsteine genommen und damit die Boote beladen. Das kleinste Boot sank schon sehr früh. Warum? Es hatte eine kleinere Auflagefläche als die anderen Boote auf dem Wasser.

Lernen mit Lego! Ein kleines Experiment um mit Lego-Booten die Auftriebskraft des Wassers kennenzulernen. Wann sinkt das Boot?

Lernen mit Lego! Ein kleines Experiment um mit Lego-Booten die Auftriebskraft des Wassers kennenzulernen. Wann sinkt das Boot?
Wir überlegten, wie wir es schafften, dass es nicht so früh sank und erhöhten die Umrandung des Bootes. Und tatsächlich, wir konnten es nun mit 4 weiteren Muggelsteinen beladen, bevor es wieder sank.

Unsere Kinder kommen durch dieses kleinen Lego-Experiment mit dem Archimedischen Prinzip in Kontakt. Physik begleitet uns überall in unserem Leben. Für unsere Kinder ist es im Grunde noch egal, wie irgendein Prinzip heisst, aber sie werden diese gemachten Erfahrungen abspeichern. Sie lernen, Dinge können auf dem Wasser schwimmen, aber auch unter bestimmten Bedingungen untergehen. 

Lernen mit Lego! Ein kleines Experiment um mit Lego-Booten die Auftriebskraft des Wassers kennenzulernen. Wann sinkt das Boot?
Der Sohn war damit wirklich den ganzen sonnigen Mittag auf der Terrasse beschäftigt. Er baute weitere simple Bootkonstruktionen und testet damit aus, ob unsere gemachten Erfahrungen immer wieder zutrafen. Es macht Spaß und Lernerfahrungen die Spaß machen, die vergessen wir auch nicht!


Hat euch meine LegoIdee gefallen? Vielleicht ineressieren euch auch noch meine anderen Spielideen aus der "Lernen mit Lego"-Reihe, dann schaut doch hier:

Das Lego-Labyrinth
Die Lego-Feinmotorik-Übung
Die Lego-Numerischen Stangen 
Das Lego-Schattenspiel

Mittwoch, 20. September 2017

Pfiffige Ideen mit Montessori-Tabletts + Verlosung

Tabletts sind ansprechend, haben einen Aufforderungscharakter und bieten den Platz für viele wundervolle Lernanregungen.
 
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Wer sich mit Montessori schon etwas näher beschäftigt und nach passendem Umsetzung für Zuhause sucht, der wird auch immer wieder vielen verschieden und ansprechend angerichteten Tabletts begegnen. Diese sind klar strukturiert und offen zugänglich, in Regalen die für Kinder einfach zu erreichen sind.

Tabletts sind in vielen Aspekten sehr sinnvoll und haben sich in der Montessori-Pädagogik daher bewährt.
Besteht eine Lernanregung aus mehreren Teilen, so können diese gesammelt auf dem Tablett angeboten werden. Das Tablett hat eine Größe, die das Kind gut an den Tisch oder den Boden transportieren kann. Die meisten Arbeiten können dann auch im Tablett durchgeführt werden und dieses bietet dann auch eine Begrenzung, was gerade für kleine Kinder sehr sinnvoll ist. Es kann nicht wegkullern, alles bleibt zusammen und das Kind kann den Überblick behalten. 
Die Tabletts bieten in den Regalen Begrenzungen. Alle Lernanregung stehen so klar für sich und sind damit gut sichtbar. Es entsteht ein hoher Aufforderungscharakter dadurch.

Das Buch Pfiffige Ideen mit Montessori-Tabletts von Christel Org und Melanie Eggert nimmt sich den Tabletts an und bietet mehr als 35 Ideen, wie diese angerichtet und dargereicht werden können. 
Gleich zu Anfang möchte ich sagen, dass viele der Ideen nicht wirklich mit den Kriterien der Montessori-Materialien (klar, einfach und auf eine Lerneigenschaft beschränkt) zu tun haben. Es geht hier wohl eher um den Sinn des Tabletts und damit den Kindern Lernanregungen anzubieten.

Viele der Ideen haben wir sicherlich auch so oder ähnlich z.B. schon auf Pinterest gesehen. Durch die Fülle an Ideen und Möglichkeiten vergessen wir aber auch vieles wieder. Das Buch ist schnell zur Hand genommen und gibt uns Anreize, wenn wir gerade ideenlos sein sollten und nicht alles muss so angewandt werden. Auch eigene Abwandlungen sind möglich. 

Zwei der Ideen aus dem Buch möchte ich euch vorstellen. 

Tabletts sind ansprechend, haben einen Aufforderungscharakter und bieten den Platz für viele wundervolle Lernanregungen.
Zuerst habe ich mit meiner Tochter das Tablett* mit dem "Wattestäbchenglas" ausprobiert. Allerdings habe ich hier keine Wattestäbchen verwendet. Wattestäbchen franseln gerne aus und sehen recht schnell unschön aus. Ich entschied mich daher für kleine Pompoms* und Holzstäbchen*. Ein passendes Schraubglas mit Loch* hatte ich ebenfalls hier und ruckzuck konnte ich so das Tablett anrichten. Binnen Minuten hatte ich somit eine neue Lernanregung für die Tochter erstellt, welche ihre Feinmotorik und die Augen-Hand-Koordination schult.

Tabletts sind ansprechend, haben einen Aufforderungscharakter und bieten den Platz für viele wundervolle Lernanregungen.

Tabletts sind ansprechend, haben einen Aufforderungscharakter und bieten den Platz für viele wundervolle Lernanregungen.

Tabletts sind ansprechend, haben einen Aufforderungscharakter und bieten den Platz für viele wundervolle Lernanregungen.
Für den Sohn habe ich das "Farblabor" auf einem weiteren Tablett* angerichtet. Die Pipettengläser* füllte ich mit Wasserfarbe, denn Lebensmittelfarbe habe ich nicht Zuhause. Einen Eiswürfelbehälter* hatte ich ebenfalls hier und schon war auch dieses Tablett fertig zum Ausprobieren. Der Sohn hatte wirklich seinen Spaß und viel gelernt. Wie kann ich die Grundfarben mischen, welche neuen Farben entstehen,welche Mischverhältnisse ergeben welche Farbtöne und wie erhalte ich noch weitere Farben. Kann ich die neu gemischten Farben auch weiter mischen?

Tabletts sind ansprechend, haben einen Aufforderungscharakter und bieten den Platz für viele wundervolle Lernanregungen.

Tabletts sind ansprechend, haben einen Aufforderungscharakter und bieten den Platz für viele wundervolle Lernanregungen.

Tabletts sind ansprechend, haben einen Aufforderungscharakter und bieten den Platz für viele wundervolle Lernanregungen.
Ich finde die Ideen in dem Buch anregend und es ist ein schnelles Nachschlagewerk, wenn ich selbst gerade ideenlos bin und gerade jetzt, bei der nun kommenden kälteren und oft regnerischen Jahreszeit sind schnelle Ideen immer gut.

Ich bedanke mich wirklich sehr herzlich beim Ökotopia Verlag, welcher mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat und darüber hinaus erhielt ich zwei weitere Exemplare die ich unter meinen Lesern verlosen darf. Juhu! Die Verlosung wird für eines der Bücher auf meiner Facebook-Seite stattfinden und für das andere Buch auf meinem Instagram-Profil. Schaut dort vorbei. Viel Glück!


Sonntag, 17. September 2017

Lernen mit Lego: Das Schattenspiel in 2 Varianten

Lernen mit Lego. Mit dieser Lernanregung können die Kinder spielerisch ihre Zuordnungsgabe, das räumliche Denken und die Kombinantionsgabe fördern. Es ist schnell gemacht und immer wieder neu gestaltbar. Legolearning - Learning with Lego - LegoHack
Lernen mit Lego! Heute habe ich eine Idee für euch, die sich mit euren kleinen und euren größeren Kindern in verschiedenen Varianten spielen lässt. 
Die erste Variante habe ich schon viele Male gesehen. Mit Bausteinen, den Schienen der Holzeisenbahn oder verschiedensten Haushaltsgegenständen. Also warum nicht auch einmal mit Lego? Ich habe verschiedene Formen/Gebilde mit den Legosteinen gebaut und diese dann auf ein Blatt Papier gelegt und die Umrisse/Schatten nachgefahren und schwarz ausgemalt. Die Tochter konnte nun versuchen, die richtige Zuordnung zu erkennen und die Lego-Gebilde auf die Umrisse zu legen und das hat sie wirklich richtig gut hinbekommen mit ihren 20 Monaten. Ich hatte es ihr einmal vorgemacht und dann hat sie es selbst probiert. Nicht jedes Gebilde hat sie korrekt aufgelegt. Ihr war einfach nur wichtig, dass es das Passende war.
 
Lernen mit Lego. Mit dieser Lernanregung können die Kinder spielerisch ihre Zuordnungsgabe, das räumliche Denken und die Kombinantionsgabe fördern. Es ist schnell gemacht und immer wieder neu gestaltbar.

Lernen mit Lego. Mit dieser Lernanregung können die Kinder spielerisch ihre Zuordnungsgabe, das räumliche Denken und die Kombinantionsgabe fördern. Es ist schnell gemacht und immer wieder neu gestaltbar.
Der Sohn entdeckte dieses Spiel und fand es natürlich "babyeinfach". Für ihn, war es in dieser Variante auch nicht gedacht. Und so komme ich dann zu Variante 2:  Hierfür habe ich alle Gebilde wieder auseinandergebaut und die einzelnen Legosteine in eine Schale gelegt.
  
Lernen mit Lego. Mit dieser Lernanregung können die Kinder spielerisch ihre Zuordnungsgabe, das räumliche Denken und die Kombinantionsgabe fördern. Es ist schnell gemacht und immer wieder neu gestaltbar.
Nun konnte er versuchen anhand der Umrisse die Gebilde wieder nachzubauen. Weil ich nicht wusste, ob das noch zu schwierig ist, habe ich an jeden Umriss die passende Farbe mit einem Klebepunkt dargestellt. So waren die Möglichkeiten natürlich deutlich geringer und nach einigen Überlegungen klappte das Zusammensetzen richtig gut. Ich glaube, ich hätte diese Hilfestellung doch weg lassen können und werde dem Sohn demnächst ein neues Schattenspiel mit unbekannten Umrissen und ohne Farbhilfe gestalten.
  
Lernen mit Lego. Mit dieser Lernanregung können die Kinder spielerisch ihre Zuordnungsgabe, das räumliche Denken und die Kombinantionsgabe fördern. Es ist schnell gemacht und immer wieder neu gestaltbar.

Lernen mit Lego. Mit dieser Lernanregung können die Kinder spielerisch ihre Zuordnungsgabe, das räumliche Denken und die Kombinantionsgabe fördern. Es ist schnell gemacht und immer wieder neu gestaltbar.
Das Zusammenbauen und die Teilschritte immer wieder an den Umriss anhalten und prüfen, hat dem Sohn wirklich richtig Spaß gemacht. Dies fördert das räumliche Denken und die Kombinationsgabe. Und die Möglichkeiten, dieses Spiel immer wieder neu zu gestalten sind vielfältig und schnell gemacht.
Ich kann mir dieses Spiel daher auch sehr gut als Mitnehmsel in Restaurants vorstellen. So verkürzt sich die langweilige Wartezeit auf das Essen wirklich enorm!

Hat euch meine LegoIdee gefallen? Vielleicht ineressieren euch auch noch meine anderen Spielideen aus der "Lernen mit Lego"-Reihe, dann schaut doch hier:

Das Lego-Labyrinth
Die Lego-Feinmotorik-Übung
Die Lego-Numerischen Stangen 

Lernen mit Lego. Mit dieser Lernanregung können die Kinder spielerisch ihre Zuordnungsgabe, das räumliche Denken und die Kombinantionsgabe fördern. Es ist schnell gemacht und immer wieder neu gestaltbar. Legolearning - Learning with Lego - LegoHack