Samstag, 29. November 2014

Min! Min! Min!

.... schallt es in meinen Ohren nach und es sticht in meinem Herz!
Ich habe mein Kind bei der Tagesmutter zurück gelassen! Er will nicht dort bleiben (noch nicht, hoffe ich), er möchte mit (min) der Mama wieder nach Hause! Oder eben mit ihr Arbeiten gehen. Denn das hat er nun verstanden, er muss zur Tagesmutter, weil Mama und Papa beide Arbeiten gehen.

Es fühlt sich alles so verdammt falsch an! Fremdbetreuung! Eigentlich sollte mein Kind mit nicht mal zwei Jahren noch bei mir sein oder innerhalb der Famile betreut werden. Vereinbarkeit von Familie und Beruf! Das ich nicht lache! Bei diesem Wortlaut werde ich derzeit immer aggressiver und frage mich zum wiederholten Mal, wieviele Mamas das wirklich befürworten und toll finden. Wieviele Mamas würden nicht lieber noch einige Jahre bei ihren Kindern Zuhause bleiben wollen, bis diese selbst enscheiden können, ob sie nun bereit dafür sind mit anderen Kindern in den Kindergarten zu gehen?

Zu diesem ganzen Dilemma stellt man dann so ganz nebenbei noch fest, dass der gewünschte Betreuungszeitraum auch garnicht so möglich ist, wie gedacht! Das Amt fördert die Stundenzahlen, die die Mutter arbeiten geht... soweit hatte ich das auch verstanden. Wir als Eltern legen den Rest drauf und wir dachten so naiv, dass wir alles weitere, was wir an Betreuungsstunden noch haben möchten, ebenfalls komplett oben drauf legen.... weit gefehlt, das Geld will das Amt nicht haben... obwohl sie die Arbeit mit dem Überweisen an die Tagesmutter ohnehin schon haben.... Weitere Betreungsstunden müsste ich mit meiner Tagesmutter direkt verrechnen... was sie wiederum nicht will, da sie dann Buch führen müsste usw.

Mein Plan eine etwas längere Betreuungszeit für den Zwerg zu haben, damit ich auch Plusstunden aufbauen kann für Notfälle, platzte plötzlich wie eine Seifenblase! Soviel zu Vereinbarkeit von Familie und Beruf, welches der Politik ihr liebster Leitsatz ist... schon wieder steigen Aggressionen in mir hoch...

Jetzt muss ich planen und umstrukturieren. Mittwochs bleibt der Oma-Opa-Tag. Montags hat mein Mann mit seinen Chefs einen Tag Homeoffice ausgehandelt, so dass er den Zwerg bei der Tagesmutter abholen kann. Zwei Tage an denen ich schon länger arbeiten kann. Meine Mama überlegt noch, ob sie selbst ihre Arbeitszeit um einen halben Tag kürzt, um den Zwerg auch mal abholen zu können usw.... Und so geht es nicht nur uns! Überall hört man dieses Jonglieren mit Betreuungsorten und Zeiten. Niemand in meinem Umfeld ist damit wirklich glücklich und die Mütter sind nicht glücklich ihre Kinder so früh abgeben zu müssen.

Ja, warum will ich denn überhaupt Plusstunden? Tja, was ist wenn die Tagesmutter mal krank ist und meine anderen Betreuungsoptionen nicht greifen? Ich gebe mein Kind sicherlich NICHT zu einer für ihn absolut unbekannten Tagesmutter, welche mir theoretisch bereitgestellt werden kann. Ich sehe schon jetzt welche Umstellung die derzeitige Eingewöhnung für mein Kind ist. Ich werde es nicht in eine fremde Umgebung bringen, zu fremden Menschen, fremden Kindern und ihn sich selbst überlassen! Was macht sowas mit Kinderseelen?

Als ich meinen Zwerg gestern bei der Tagesmutter wieder abholte, holte gerade eine andere Mama ebenfalls ihren Kleinen ab und schaute mich ganz mitfühlend an. Sie sagte, mein Zwerg wartet schon sehnsüchtig auf mich und ihr Kleiner hat auch sehr lange für die Eingewöhnung gebraucht... Prima! Das wollte ich hören und mein Herz wird schon wieder schwer!

Wenn ich ihn abhole, riecht der Zwerg nach der Tagesmutter. Er drückt sich ganz fest an sie und kuschelt viel mit ihr. Sie singen und lesen zusammen und er beobachtet alles von ihrem Schoß herab. Ich bin wirklich froh, dass wir 8 Wochen Zeit für die Eingewöhnungszeit haben. Die wird den wenigstens Kindern ermöglicht bzw. ist von Seiten der Eltern machbar, denn der Arbeitgeber und das Geld rufen... 4 Wochen sind schon um...

Ja, das liebe Geld! Wenn ich noch die Generation meiner Eltern (West-Deutschland, das muss ja erwähnt werden) höre... haben nur die wenigsten Mütter "arbeiten" müssen... sie konnten problemlos bis zur Kindergartenzeit daheim bleiben, nebenbei wurde noch ein Haus abbezahlt und dazu reichte ein Gehalt, meist das vom Vater... und Elterngeld gab es damals nicht! Wenn die Kinder dann im Kindergarten waren, überlegten die Mütter ob sie vielleicht nicht doch wieder Halbtags arbeiten gehen. So ein kleines Zubrot, eine kleine Unabhängigkeit, vielleicht auch mal ein Urlaub wäre natürlich nicht schlecht. Aber es war in vielen Fällen kein Muss, kein Zwang, keine Notwendigkeit. Aber ab dieser Zeit begann schon der Wandel seinen Lauf zu nehmen... keinen Guten...

Jetzt werden viele Mütter in eine Rolle hineingedrückt, die sie so nicht wollen! Nicht für sich und nicht für ihre Kinder und ihre Familie. Sie sollen früh, am besten direkt nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gehen... Elterngeld Plus, ihr versteht... und nebenbei noch mit Kindern und Haushalt jonglieren... die moderne Frau von heute schafft das ja... und die moderne Frau von heute will das ja... man möchte sich ja nun nichts hinterher sagen lassen oder schlechter abschneiden als die männlichen Kollegen... wörks.... Ganz ehrlich, es gibt eben nun mal Mann und Frau und wir können niemals "gleich sein"... ich würde am liebsten ausbrechen aus diesem schrecklichen System, für mich, mein Kind (zukünftig vielleicht Kinder...) und meine Familie... so recht, weiß ich aber leider noch nicht wie!

Ich beneide alle Frauen, die diese Vereinbarkeit wirklich schaffen, gerade auch die, die in ihrer Elternzeit den Absprung geschafft haben und sich eigene Existenzen aufbauen konnten. Wow! Mich beeindruckt das immer wieder schwer und freue mich sehr darüber! Ja, ich hab so ein paar Gedanken... ob die sich realisieren lassen und wann?

Jetzt bleibt nur das was vor mir liegt und damit muss ich nun das Bestmögliche herausholen. Mein Kind feste knuddeln, wenn ich es wieder von der Tagesmutter abhole, den restlichen Tag schön mit ihm gestalten, Vorkehrungen für die Weihnachtszeit/seinen Geburtstag und den baldigen Wieder-Einstieg in die Berufswelt treffen und darauf hoffen, dass doch alles gut und passend wird...


Donnerstag, 27. November 2014

Basteln ohne Kleber

Schon vor einer kleinen Weile brachte die Lieblingscousine des Herzkindes eine ganz tolle Bastelei mit. Erst jetzt nahm ich sie wieder hervor und bastelte mit dem Herzkind zusammen weiter.

Es ist einfach eine ganz tolle Idee, mit Transparentpapier zu basteln, ohne Kleber dafür verwenden zu müssen. Gerade bei den Kleinsten wäre das am Anfang zu viel und das Papier würde sicherlich überall kleben und nicht nur dort wo es eigentlich sollte....

Die ausgeschnittenen Formen werden von einer Seite mit Klebefolie beklebt und so haftet das zurecht gerissene Transparentpapier problemlos darauf. 

Je nach Alter der Kinder, kann man mit ihnen zuerst das Papier zusammen zerreißen, das farbige Papier einzeln anbieten oder wenn sie in den Farben schon sicher sind, auch zusammen. Durch die klar getrennten Flächen, können die Farben daher passend der Umrandung aus Tonpapier zugeordnet werden.

Zu der jetztigen Jahreszeit kann man daher auch passend Sterne ausschneiden, die in der Mitte mit gelben Transparentpapier-Schnipsel vom Kind beklebt werden. Oder Tannenbäume... oder...






Dienstag, 25. November 2014

Er kann das schon? Das Bestreben nach Unabhängigkeit!

Immer wieder sind große Teile meiner Umwelt und dem Umfeld erstaunt darüber, was das Herzkind schon alles kann und auch selbstständig tut.
Meine Oma erklärte mir letzte Woche voll Erstaunen und Stolz (nachdem der Zwerg den Tag über bei Ihnen war), dass das Herzkind mitgeholfen hat, den Tisch abzuräumen, die Teller in die Spülmaschine gestellt hat und sogar von sich aus sagte, da ist Müll und ihn wegräumte. Sie sagte zu mir, dass ich ihn "gut gezogen" hätte...

Ich sagte ihr, dass ich rein garnichts getan habe, um ihn dazu zubringen, solche Dinge zu tun. Sondern das ich ihm einfach die Möglichkeiten und die Umgebung gegeben habe, sich selbst zu probieren und an den Aufgaben zu wachsen. Ich habe ihn nicht von meinen Arbeiten fern gehalten, weil sie dadurch länger dauern könnten oder vielleicht auch mal etwas dabei kaputt geht. Ich habe ihn beobachten lassen und eingebunden. Wenn er helfen möchte, lasse ich ihn mithelfen. Wenn er mal keine Lust dazu hat, dann lasse ich ihn weiter spielen.

Nicht immer bekomme ich beim Spülmaschinen- Ein- oder Ausräumen geholfen oder beim Tischdecken, oder bei der Wäsche oder oder oder... das muss er auch noch nicht. Es ist nur wichtig für ihn und seinem Drang zu entdecken, zu erfahren und zu verstehen, dass er es darf und willkommen dabei ist.

Wenn wir unseren Kinder erlauben, an unserem Leben wirklich teilzunehmen, wenn wir sie mit einbeziehen in unseren Alltag und sie mithelfen lassen, wo sie es können, dann werden wir erstaunt sein, zu was schon die Kleinsten fähig sind.

Das Streben unserer Kinder ist nicht Spielen, Unsinn machen und Eltern ärgern (trotzen, wird es gerne genannt, siehe auch Zitat unten), sondern zu wachsen, zu verstehen, selbstständig und eigenständig zu werden. Der Instinkt unserer Kinder, von der Natur vorgegeben, ist einfach! Sie wollen tun, was auch wir tun und sie wollen dort sein, wo auch wir sind. Sie wollen werden, wie wir!

Im Grunde so einfach! Ich habe mein Kind nicht "gut gezogen"! Ich lasse ihn teilhaben und mitwirken. Sein Bestreben mithelfen zu wollen, kommt von ganz alleine, aus seinem Inneren heraus, aus dem was die Natur ihm vorgibt. Ich zieh ihn nicht, sondern unterstütze ihn!

Wie erlangt das Kind seine Freiheit? Durch eine ständige Tätigkeit. Die Unabhängigkeit ist nicht statisch, sie ist eine ständige Eroberung durch ständige Arbeit und erreicht nicht nur die Freiheit, sondern auch Kraft und Selbstvervollkommnung. Der Hauptantrieb des Kindes ist, selbst zu handeln ohne fremde Hilfe, und seine erste bewusste Tat der Unabhängigkeit ist die Verteidigung denen gegenüber, die versuchen, ihm zu helfen. Um selbst zu handeln, wird es immer größere Anstrengungen machen.

- Maria Montessori in "Das kreative Kind" -
 

Montag, 24. November 2014

Unser Wochenende in Bildern

Durch die tägliche Zeit bei der Tagesmutter finde ich, dass die Woche gefühlt, noch schneller rum geht, als sie es ohnehin schon tut. Und dann ist auch schon wieder das Wochenende da... ein prima Einstieg auf die bald kommende Zeit des Arbeitens. Nicht mehr lange... am Freitag hatte ich schon das Wiedereinsteiger-Seminar meiner Firma. Viele weitere Frauen besuchten dieses Seminar, jede mit ihrer ganz persönlichen Geschichte, jede mit ihrem ganz individuellen Arbeits- und Betreuungsmodell für sich und ihre Kinder. Manches war gut für mich vorstellbar, manches hätte ich für unsere Familie so nie in Betracht gezogen. Hier muss ich sagen, bringt die Größe meines Arbeitgebers viele Vorteile für Familien, es gibt sehr viele Auswahlmöglichkeiten an Zeitmodellen, die fast immer auch umsetzbar sind.

Nun, dann kommen wir auch schon zu unserem Wochenende. Der Samstag startete eigentlich wie üblich, mit ganz viel Hausarbeit. Diesmal musste ich erst mal mit vollgeladenem Auto (Rückbänke umgeklappt), den Meerschweinchen-Mist wegfahren. Leider habe ich kein Bild gemacht, ihr würdet euch wundern, was in meinen Dreitürer alles passt *hihi*
Danach legte ich Windeln zusammen, machte mit dem Herzkind die Meerschweinchen sauber (davon habt ihr ja mittlerweile genug Bilder sehen dürfen), wusch Wäsche und wir gingen gemeinsam einkaufen. Für das Abendessen entschieden wir uns für Wirsing, Kartoffeln und Gulasch bzw. eine vegetarische Variante für mich. Das Herzkind half fleissig mit und ging dem Papa zur Hand. Der Samstag ging damit relativ arbeitsreich und schnell zu Ende.



Am Sonntag frühstückten wir, wie immer, erst einmal gemütlich... wobei da gehört für mich Ei (in irgendeiner Form) dazu... das fiel leider aus, weil der Zwerg vor akuter Verhungerung auf Frühstück drängte und schon damit begann den Tisch zu decken.
Das Herzkind bestand auf eine Tasse mit Milchschaum, welche wenig später dann den Boden zierte... was ein Spaß am Morgen... Zuvor verlangte er noch nach Marmelade auf seinem Würstchen... interessante Mischung, oder?
Vor dem Mittagsschlaf stellten wir zusammen noch Plätzchen-Teig her, um nach dem Schlafen die Plätzchen ausstechen zu können. Das Herzkind half fleissig mit und es hat sehr viel Spaß gemacht zusammen, die ersten Plätzchen dieses Jahres zu backen. Diese mussten danach natürlich direkt verkostet werden und die großen "Mmmmmmhhhhhs" vom Herzkind bestätigten mir wohl, dass es ihm zu schmecken schien.
Danach verlangte er nach Jaja (Jacke), Münni (Mütze) und Scha (Schal) und verabschiedete sich in seinen Outdoor-Bereich. Total in sich versunken spielte er da eine ganze Weile alleine und wir überlegten uns in dieser Zeit was wir noch tun könnten, damit wir noch an die Luft kommen.

Wir suchten einen Cache (Geocaching) in der Umgebung aus und als der Zwerg wieder herein kam, zogen wir uns schnell um und fuhren los. Der starke Nebel und das diffuse Licht, gaben der Landschaft ein etwas gespenstisches Erscheinen. Dazu kam das beständige Rumsen und Poltern der Gleisbauarbeiten in der unmittelbaren Umgebung. Zum Glück hatten wir an Taschenlampen gedacht, denn schnell wurde es heute dunkel und plötzlich war es eine Nachtwanderung.
Uns hat diese Caching-Tour gefallen und das Herzkind hatte seinen Spaß mit der Taschenlampe den Weg zu leuchten. 

Zum Abschluß gab es zum Abendessen noch leckeren selbstgemachten Crêpe und der Sonntag ging gemütlich kuschelnd zu Ende.

Wer noch weitere tolle Wochenend-Berichte lesen und bestaunen möchte, der schaut am besten bei Susanne von Geborgen Wachsen vorbei, welche die Aktion Wochenende in Bildern gestartet hat.











Samstag, 22. November 2014

Alles hat seine Zeit! Kinder wissen das!

Zu Montessori bin ich gekommen als das Herzkind etwas 8 Monate alt war. Zu diesem Zeitpunkt nahm das Herzkind schon Beikost zu sich und neben der Muttermilch trank er auch Wasser gegen den Durst.
Das Wasser bot ich ihm an, wie es viele als allgemein üblich kennen, aus einer Trinkflasche. Da gibt es ja ein unglaublich unüberschaubares Angebot im Handel ... Mit Trinkröhrchen oder ohne, mit Sauger oder als Schnabel-Tasse... aber eigentlich wäre es so einfach gewesen. Ich hätte nach Montessori gesehen, von Anfang an, einfach ein Trinkglas anbieten können. Natürlich in einer passenden sehr kleinen Größe für winzige Kinderhände. Im englischsprachigem Raum gibt es einige Videos dazu, die die Kleinsten (6-8 Monate) zeigen, die schon ganz alleine das Trinkglas hochnehmen, an den Mund führen und trinken. Sehr toll anzusehen und man denkt, wie erstaunlich!

Nachdem ich mich mit Montessori befasste, versuchte ich den Zwerg auch davon zu überzeugen, dass ein Glas doch viel toller ist, als diese Trinkflaschen... naja... so wirklich überzeugen ließ er sich nicht. Spielerisch machte es ihm Spaß mal daraus zu trinken, sich daran zu probieren und ich merkte schnell: Eigentlich kann er es!  Und bot ihm auch immer wieder ein Glas an. Hin und wieder trank er daraus auch und dann wollte er wieder nicht mehr! Wann immer er wirklich Durst hatte, verlangte er nach seiner Trinkflasche und das auch sehr konsequent und ohne von seinem Standpunkt abzuweichen!

Mit 22 Monaten ist er nun soweit und wir sind Zuhause komplett umgestiegen. Er trinkt nun aus seinem Wasserglas, als hätte er nie etwas anderes getan. Die Trinkflasche gibt es nur noch für unterwegs oder auch Nachts auf seinem Nachttisch, wenn er etwas trinken möchte. Es klappte plötzlich. 
Die Trinkflasche schien für ihn eben bequemer zu sein. Man konnte sie halten wie man wollte, es lief nichts aus, man wurde nicht naß. Und jetzt scheint für ihn der Zeitpunkt gekommen zu sein, dass er auch wie wir aus einem Glas trinken möchte.

Warum schreibe ich das jetzt alles? 

Wie oft ist es nicht so, dass wir unseren Kindern aus Bequemlichkeit etwas angewöhnen? Der Schnuller, das heißgeliebte Kuscheltier, welches nie verloren gehen darf. Oder das Schmusetuch? Die Spieluhr, mit welcher das Kind nur einschlafen kann, wenn sie läuft. Und und und... ich glaube, es gäbe hier sehr viele Beispiele.
Und plötzlich sagen wir irgendwann, jetzt muss das aber aufhören! Meistens wenn wir denken (oder es von außen gesagt bekommen), unsere Kinder sind doch "nun schon so groß", jetzt braucht es doch keinen Schnuller, keine Windel oder kein Schnuffeltuch mehr. Wir wollen bestimmen, wann dieser Zeitpunkt gekommen ist und unsere Kinder sollen einfach folgen. Ob sie dafür bereit sind oder nicht! Wieso überlassen wir unseren Kindern nicht einfach den Zeitpunkt, wann sie sich dafür bereit fühlen?

Wieso "zwingen" wir ihnen erst etwas auf, damit wir es leichter haben, um es ihnen plötzlich (aus ihrer Sicht gesehen) einfach wieder wegnehmen zu wollen? Nur weil jetzt aus unserer Sicht gesehen, angeblich die Zeit dafür da ist?

Lassen wir es doch einfach! Unsere Kinder werden sich selbst entscheiden, wann sie ohne Schnuller sein wollen. Wenn das Schnuffeltuch tagsüber Zuhause auf sie warten kann oder wann für sie die Windel nur noch lästig ist. Die passende Zeit wird kommen, irgendwann ist sie für unsere Kinder gekommen. Bauen wir Druck auf, können die Kinder ihren eigenen Zeitpunkt nicht finden, es kann sogar dazu führen, dass sie komplett blocken werden, weil sie uns nicht verstehen!

Ich freue mich sehr darüber, dass das Herzkind nun aus dem Glas trinkt, weil er es jetzt für richtig und ok ansieht. Er tat es nicht mit 8 Monaten und auch nicht mit 16 Monaten, sondern mit 22 Monaten. Ich habe ihn die Trinkflasche damals angewöhnt und er hat jetzt bestimmt, wann er sie nicht mehr braucht. Seine Entscheidung, zu seiner Zeit!


Donnerstag, 20. November 2014

Aktion: Kinder sind unschlagbar!

Susanne von Geborgen Wachsen ruft zur Aktion "Kinder sind unschlagbar!" auf und möchte damit auf ein Thema aufmerksam machen, dass zwar eigentlich sogar gesetzlich geregelt, in vielen Familien aber doch noch allgegenwärtig ist! 

Auslöser dieser Aktion war ein Interview mit dem Starkoch Jamie Oliver, der zwar weiß, dass man Kinder nicht mehr schlagen soll bzw. darf, aber irgendwie seiner Tochter doch zeigen wollte, dass ihr Verhalten in seinen Augen nicht korrekt war. Er rieb ihr einen der schärfsten Chili-Sorten auf einen aufgeschnittenen Apfel...

Die Internetgemeinschaft ist sehr geteilter Meinung. Es gibt diejenigen die zurecht geschockt sind über ein solches Verhalten, über den Vertrauensmissbrauch an der Tochter, über die körperlichen Verletzung (denn genau das trifft zu!) und eventueller seelischer Verletzungen. Es gibt aber auch viele, die diese Aktion von Oliver eher als Spaß sehen und ich las sogar einen Kommentar in dem eine Dame meinte "Ihre Tochter ist gerne scharf, sie würde, dass sicherlich nicht schlimm finden..." Also bitte! Wir reden hier von einer der schärfsten Chili-Sorten, nicht zu vergleichen mit den eventuell mal etwas schärfer gewürzten Gerichten die wir aus der allgemeinen Küche kennen. Wieder andere, argumentieren damit "ein kleiner Klaps hat noch niemanden geschadet, mir auch nicht", "Aus mir ist etwas geworden" und "dem ein oder anderen hätte einen Klaps zur Rechten Zeit nicht geschadet, schaut euch an was aus unserer Jugend geworden ist"....

Zurecht ist Susanne also geschockt, über diese vielen verharmlosenden Kommentare von Menschen, die sicherlich auch Familie haben. Von denen sicherlich auch viele schon Eltern sind. Wodurch wir wissen: Auch wenn körperliche und seelische Unversehrtheit unserer Kinder gesetzlich geregelt ist... gesellschaftlich ausgestorben ist das Schlagen noch lange nicht! Für viele ist es scheinbar noch notwendige Erziehung. Nur so lernen die Kinder brav zu sein und zu gehorchen.

Ich selbst kann ein erst kürzlich geschehenes Beispiel dazu nennen: 

Über Facebook wurde ich auf ein Video aufmerksam, welches ein "Freund" geteilt hat. Es zeigt eine Art "Supernanny" im Fernsehen. Ein kleiner Grundschul-Junge ist völlig außer sich, er schlägt, tritt, nutzt schlimme Schimpfwörter und zeigt im Grunde absolut asoziales Verhalten. Die Familie ist ratlos und holt sich Hilfe... die angeblich fachliche Hilfe, die die Familie bekommt.... naja... davon möchte ich nicht reden. Mir tat der gezeigte Junge jedenfalls unendlich leid.... was muss in der Familie bisher geschehen sein, dass er so geworden ist... reflektiert er Verhalten, dass er kennt und selbst erfahren hat? Gewalt erzeugt bekanntlich Gegengewalt! Oder versucht er Aufmerksamkeit zu bekommen, die er von seinen Eltern nicht in dem Maße bisher bekommen hat, die er eigentlich bräuchte? Es ist ebenso bekannt, dass Kinder auch negative Aufmerksamkeit suchen, wenn sie sonst keine Aufmerksamkeit bekommen. Lieber fallen sie durch "negative Dinge" auf, als garnicht.... das Video machte mich sehr traurig.
Noch trauriger machten mich die Kommentare zu dem geteilten Video... "dem Jungen gehört mal so richtig eine gelangt, damit er weiß was die Uhr geschlagen hat"... "die heutige Erziehung verweichlicht die Kinder und sie tanzen den Eltern auf dem Kopf rum"... als ich das doch alles nicht so stehen lassen wollte und etwas dazu schrieb, durfte ich mir anhören "das Schläge nicht schaden, dass aus mir (dem Kommentator) etwas geworden wäre" und als krönender Abschluß kam dann noch, die Schlußfolgerung, dass man "sehr gespannt wäre, wann man mich mit meinem Kind im Fernsehen sehen würde".... Ich war nur entsetzt und absolut geschockt! Ich habe geweint!

"Die Schläge haben mir nicht geschadet" Wer hat diesen Satz nicht schon oft gehört? Wer hat ihn vielleicht sogar schon selbst gesagt? Ich heb dann mal die Hand.... ich habe den Satz schon gehört und ich wurde auch in meiner Kindheit geschlagen... und ich empfand es zunächst nicht als schlimm... man bekam es aus seiner Umwelt mit, es wurden soviele andere Kinder auch geschlagen, man hatte ja schon etwas angestellt und hatte den Klaps somit "verdient"... Erst als Mutter hat sich meine Denkweise und meine Meinung zu diesem Thema geändert, erst jetzt kann ich sagen, dieser Satz ist eine ganz klassische Verdrängung einer Tatsache! Es wurde einem Leid angetan, man wurde in seiner körperlichen Unversehrtheit von seinen Eltern verletzt, es ist Körperverletzung und egal in welcher Größenordnung, es hinterlässt Wunden. Denn Gewalt erzeugt Gegengewalt und dies muss sich nicht immer nur um körperliche Gewalt handeln. Worte können gewaltig sein! Worte können ebenso schlimmste Verletzungen verursachen. Seelische Verletzungen, die oft viel schwerer heilen, als jede körperliche Wunde. Worte werden oft vergesssen, wenn es um die Beschreibung von Gewalt geht... leider.... (Meine Geschichte dazu und mein Umgang damit, könnt ihr hier lesen: "Stille Gewalt")

In dem Buch "In Liebe wachsen" fragt der Dr. Carlos Gonzalez den Leser: Welcher Erwachsene würde es dulden, dass ihn sein Chef schlägt, wenn er etwas falsch gemacht hat? Welcher Erwachsene würde es dulden, andauerndem verbalen Mobbing von seinen Kollegen ausgeliefert zu sein? Wer würde dies tun? Wer würde nicht seine Rechte zum Ausdruck bringen und seinen Chef wegen Körperverletzung verklagen und seine Kollegen ebenso? Niemals würden wir uns solches Verhalten gefallen lassen. Niemand will geschlagen werden. Niemand!

Bei unseren Kindern scheint dies anders zu sein! Hier sind wir gefangen in einem Netz von Generationen, in denen Schläge "normal" waren und dies schwingt noch deutlich nach. Wir selbst werden davon getriggert und viele Eltern, die heute noch schlagen, wurden als Kinder selbst geschlagen. Es steckt in einem drin, ganz tief und viele, viele Jahre verborgen... bis man plötzlich selbst Kinder hat. Dann kommen plötzlich Situationen, in denen wir vielleicht schwach werden, in denen etwas in uns aufkeimt, dass bisher verborgen war...Dann stehen wir vor der Entscheidung "haben die Schläge nun geschadet oder nicht?", möchte ich meinem Kind weh tun, möchte ich ihm Leid zufügen? Nehme ich die Folgen in Kauf? Weiß ich um diese?

Und selbst wenn einem die Schläge "nicht geschadet haben".... was ich mir persönlich nicht vorstellen kann, egal ob es in diesem Moment eventuell "eine Lösung" ist oder nicht..... diese Lösung ist ein Bumerang, sie wird zu uns zurück kommen. Ein Arbeitskollege von mir wurde getroffen! Seine Tochter möchte keinen Kontakt mehr zu ihm... auch er hat geschlagen... nicht übermäßig, eben "hin und wieder ein Klaps zur rechten Zeit"... die seelischen Wunden, die seine Tochter davon getragen hat,  konnte er nicht absehen.... denn Kinder schlagen war "üblich" und als Erziehungsmethode noch Standard, keiner befasste sich damit, dass dies Folgen haben könnte, schließlich wurden im Grunde alle Eltern, als Kind selbst geschlagen. Ein Teufelskreis!

Heute kennen wir die Folgen, heute wissen wir, was Schläge und Worte mit einer Kinderseele tun können. Der Teufelskreis muss durchbrochen werden! Niemand von uns möchte geschlagen werden! Weder körperlich noch seelisch! Niemand möchte Leid erfahren! Kein Erwachsener und erst Recht kein Kind! Kinder können sich nicht wehren, Kinder sind auf uns angewiesen. Sie wachsen an uns, sie lernen von uns! Wollen wir, dass sie lernen, Gewalt ist eine Lösung? Welche Werte möchten wir ihnen durch unser Handeln und Tun vermitteln?


Montag, 17. November 2014

Unser Wochenende in Bildern

Die Zeit rast! Und das mache ich daran fest, dass ich schon nach dem Wunschzettel des Herzkindes gefragt wurde... schnell, schnell kommt der Advent und ich sollte wohl auch langsam die Weihnachtsdeko entstauben... mal sehen... nächstes Wochenende...

Dieses Wochenende war etwas angeschlagen. Der Herzpapa schwächelte auch etwas, so dass der Samstag relativ träge startete, nicht wirklich in die Gänge kam und wir mit Mühe unsere Wochenendeinkäufe und sonstige Dinge erledigten. Windelwäsche musste wieder zusammengelegt werden und die Herzmänner bauten in dieser Zeit kleine Holzstraßen, die sie immer wieder zum Einsturz brachten. Zu dem Zeitpunkt war der Zwerg endlich wieder genießbar. Morgens wachte er leider recht früh auf, wollte nicht mehr weiterschlafen, fit war er aber auch noch nicht. So musste ich dann die Buchauslosung mit einem stillenden Herzkind vornehmen. Garnicht so einfach, mit so einem 12kg Kerlchen.

Nach den Samstagsarbeiten musste dann noch das Geschenk für mein Firmkind fertig gestellt werden. Da Geldgeschenke ja doch meist die Besten sind, entschied ich mich passenderweise für einen Fisch mit Geldflosse. 
Zum Glück hatten wir in der Familie gleich entschieden, dass die Großeltern mit dem Zwerg Zuhause bleiben und nicht mit in die Kirche kommen. Die Firmung dauerte geschlagene 2 Stunden!!! Und warum? Weil die katholische Kirche keine Pfarrer mehr hat, 6 Gemeinden zusammen gelegt wurden und Firmungen auch nur noch alle 2 Jahre dort vorgenommen werden... Für die Firmlinge war das nicht wirklich eine feierliche Messe, es wirkte wie Massenabfertigung. Es war nicht sehr schön und das tat mir echt leid.

Das kleine Fest danach, bei meinem Firmkind Zuhause war allerdings sehr gemütlich und schön. Das Herzkind freundete sich schnell mit dem 8jährigen Nachbarsjunge an und diese spielten den ganzen Abend zusammen. Auch die großen "Kinder" waren vom Lego Technik Bagger begeistert... mein Mann hätte ihn am liebsten mitgenommen.... hmpf...

Hätten wir nicht zum Meerschweinchenpäppeln doch nach Hause fahren müssen, wären wir wohl noch deutlich länger geblieben. Das Herzkind hatte seinen Spaß und zeigte keine Müdigkeitsanzeichen. Zuhause fiel er dann wie ein Stein ins Bett und schlief durch. Ich frage mich langsam immer mehr, wieviel Schlaf er wirklich nur braucht...








Der Sonntag war leider sehr verregnet und wir frühstückten erst einmal ausgiebig. Das Herzkind ließ es sich nicht nehmen, vom Nutella-Brot des Papas naschen zu wollen und sie teilten gerecht... Ansonsten standen an diesem Tag aufgrund des Wetters Indoor-Aktivitäten an. Wir malten viel, ich ausnahmsweise auch, lasen Bücher und nutzten dann am Nachmittag eine kurzes trockene Zeit und gingen an die Luft. Auf dem Spielplatz wurde gerutscht, gewippt und auch geschaukelt. Obwohl das Bild total unscharf ist, möchte ich es zeigen, denn das Herzkind schaukelt ganz alleine. Er wollte es unbedingt! Stolz war er!

Wir sammelten dann noch etwas Laub und dekorieten Zuhause einen Teller damit und zündeten die Kerzen gleich an. Ich liebe Kerzenschein und das Fackeln in der dunklen Jahreszeit, es ist so unheimlich gemütlich bei diesem Licht. Abschließend spielten wir noch eine Runde "Zuordnen von Tiermama und Baby". Der Zwerg kann es eigentlich schon alleine. Vielleicht können wir es auch bald nach Spielregeln spielen?

Der Abend wurde trotz müdem Herzkind doch wieder lang, alleine wollte er nicht ins Bett und wir gingen dann alle zusammen nach oben und kuschelten uns ein. Die Nacht war unruhig und die neue Woche startete früh. Zack, war das Wochenende schon wieder rum!

Wer noch weitere tolle Wochenend-Berichte lesen und bestaunen möchte, der schaut am besten bei Susanne von Geborgen Wachsen vorbei, welche die Aktion Wochenende in Bildern gestartet hat.










Freitag, 14. November 2014

Zuordnen von Farben und Formen

Wie ihr wisst, ist das Herzkind derzeit voll im Farbmodus und ich versuche Ideen zu finden, die seinem inneren Antrieb entsprechen. Daher habe ich wieder etwas gebastelt. Ganz leicht und für jeden von euch umsetzbar!

Ich habe mir hier einfach seine Holzformen aus dem Steckkasten geschnappt. Ihr könnt aber auch jegliche Bauklötze verwenden, die ihr Zuhause habt. Wenn es euch generell nur um die Form oder die Umrisse geht, könnt ihr euch auch munter bei allen Haushaltsgegenständen bedienen. 

Viel Spaß bei der Umsetzung!

Auch diese Idee nahm das Herzkind sehr gerne an und setzte nach kurzer Anleitung alle Formen passend, auch entsprechend der Farbe. Das ist ja der eigentliche Schwierigkeitsgrad. Denn hier gilt es nicht nur die Formen zu finden, sondern bei gleicher Form auch noch die Farbe zu unterscheiden.




Donnerstag, 13. November 2014

12 von 12 im November

Gestern war wieder der 12. im Monat und mich hat es komplett aus der Bahn geworfen. Ich bin schlimm erkältet, ich würde eher schon sagen ich hab eine heftige Grippe, mit Halschmerzen, Gliederschmerzen, verstopfter Nase und allem drum und dran. Prima!

Letzte Woche war ein Kind bei der Tagesmutter krank, die Tagesmutter war Freitags krank, mein Kind schniefte am Wochenende zwei Tage herum und mich beutelt es dann komplett... wenn mein Kind das weiterhin so gut wegsteckt, dann lieber so als andersrum... vielleicht liegt es auch am Stillen und den tollen Antikörpern, die er täglich damit noch bekommt. Es würd mich freuen.

Ich musste also gestern bei der Tagesmutter absagen und auch einen OP-Termin für meinen kleinen Nackedei Jantje... ich hätte nicht gewusst, wie ich ihn zu meiner Tierärztin bringen soll, mit meiner Watte im Kopf.

Ich war sehr froh, dass gestern Mittwoch war! Mittwochs ist in der Regel Oma-Opa-Tag. Meine Mama hat an diesem Tag immer frei und somit rief ich morgens gleich um Hilfe, ob sie mir den Zwerg schon vormittags abnehmen können, damit ich mich auskurieren kann.

Bis meine Eltern also kamen musste ich die Zeit herum bekommen. Morgens geht es als erstes los mit Meerschweinchen-Päppeln... ich päppel nun schon seit mehr als 6 Wochen. Zum Glück macht Jantje, das wirklich alles sehr gut mit. Nebenbei schreibe ich noch einen kleinen Blogbeitrag.

Danach meldete sich schon das Herzkind und wir frühstücken. Der Frühstücksteller sah danach sehr interessant aus. Kruste wollte er heute nicht und nagte sie fein säuberlich ab...

Nachdem die Spuren des Frühstücks beseitigt waren, musste noch ein Berg Windelwäsche aufgehängt werden... die Arbeit bleibt eben doch nicht liegen... und nasse Wäsche kann beim besten Willen einfach nicht warten!

Das Herzkind sortierte danach noch etwas Farben, diesmal mit 5 Farben, wie im gestrigen Blogartikel schon angekündigt und auch dies meisterte er problemlos. Die Farbe Lila kann er jetzt auch schon benennen. Danach sortierte er noch mehrfach die Bausteine in den Steckkasten und dann kamen auch schon meine Eltern. Halleluja!

Zurück ins Bett, aber schnell! Dort schlief ich erst mal 2 Stunden tief und fest und raffte mich danach auf doch auch mal duschen zu gehen. Anstrengend! Zwischendurch musste ich auch immer wieder Meerschweinchen-päppeln, so richtig erholen kann man sich dabei auch nicht wirklich!

Ich verbrachte den Nachmittag mit Couchmümmeln und sinnlosen Fernsehschauen. Der Herzmann kam zum Glück recht früh nach Hause und konnte sich dann um Essen (Tortellini-Auflauf) und Kind kümmern, welches am späten Nachmittag von meinen Eltern auch wieder gebracht wurde.

Das Herzkind merkte, dass es der Mama nicht gut ging und gab mir viele kleine Küsschen auf die Wangen. Auch schlief er Abends ruckzuck ein, wachte dann nur noch einmal kurz auf und schlief durch. Ich konnte die Nacht also komplett zum Regenerieren verwenden, was sehr gut tat. 

Das waren meine 12 von 12 aus dem November! Krank! Bäh! 

Wer noch weitere, hoffentlich schönere 12 von 12 lesen möchte, der kann dies bei Draußen nur Kännchen gerne tun. Dort werden alle Blogeinträge zu der Aktion 12 von 12 gesammelt.














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