Donnerstag, 31. Oktober 2013

Tage an denen man besser im Bett bleibt...

Kennt ihr, oder?
Die letzten Tage hätte ich es besser tun sollen. Ich habe jeden Tag die Milch morgens überkochen lassen.... mhhhh, riecht das lecker.... gestern ist auch das Gemüse von Kleinen angebrannt... im Dünsteinsatz.... am Tag davor fiel mir beim Geschirreinräumen eine Tasse runter und die Splitter landeten in der Tomatensoße.... zum Glück hatte ich schon gegessen.... aber ich wollte den Rest am nächsten Tag nochmal wärmen..... *grummel*.... war wohl nix! Und so ging das die letzten Tage durchgehend.... wahhhhhh!

Das Herzkind ist auch total im Streß... dem Lauflernwagen glühen schon die Räder.... hin...her... und wieder zurück und wieder von vorne. Zur Zeit seine liebste Beschäftigung! Alles andere was ich ihm anbiete wird fast gänzlich ignoriert, derzeit stehen alle Schalter auf Laufen, Laufen, Laufen!

Auch der Punkt Essen, vor allem das Selbstessen wird für ihn immer wichtiger. Hat er nicht sehr großen Hunger ist das Füttern mittlerweile nicht mehr gewünscht. Selbstlöffeln geht noch nicht alleine, das ist frustrierend. Zusammen löffeln geht nur bedingt. Frühstück und Abendessen mampft der Keks schon komplett alleine und zum Frühstück können derzeit schon eine komplette Scheibe Frischkäsebrot, ein ganzes geschältes Wienerle (anders will er es nicht) und eine halbe Birne im Bäuchlein verschwinden. Abends möchte er sein Essen am liebsten auf die Gabel spießen, aber diese doofe Koordination verhindert das! Nachdem er sich also selbst versucht und dann vieles doch mit der Hand isst, zeige ich ihm immer wieder das Aufspießen und reiche ihm dann die Gabel. Da er dann diese Gabel nicht mehr loslassen will, hantieren wir zeitgleich mit zwei Gabeln... so darf ich mir die eine auch wieder nehmen...

An diesem Tag gab es Frikadelle bzw. für mich die fertige Tofuvariante ;) Das Herzkind bekam statt Kartoffelbrei, gegarten Kürbis dazu.




Und dann wurde am Montag auch noch unsere Laterne fertig! Jawohl, ich gehöre nun auch dazu: basteln für und mit Kindern! Ursprünglich war der Plan, dass der Keks die Laterne selbst bekleckert, viel Interesse hatte er allerdings nicht und da die Laterne dann doch noch so leer war, legte ich selbst noch etwas Hand an... man schaue sich meine äußert talentierten Pinselstrich an *hust* In Kunst war schon immer das abstrakte Malen meine Stärke..... Jedenfalls sind wir nun gerüstet und St.Martin kann kommen!


Montag, 28. Oktober 2013

Heute wird beschenkt! Und geliebt!

Da meine Sonntagsgedanken gestern doch etwas trüber waren, wollte ich nicht noch direkt hinzufügen, wen ich denn nun mit der Spieluhr beschenken werde. Das wäre in meinen Augen unpassend gewesen.

Die Beschenkte ist *trommelwirbel*: Kamilli

Ich werde mich dann bei dir melden und hoffe, ihr werdet ganz viel Spaß haben und schöne Einschlafmomente damit verbringen. An alle Anderen sage ich vielen lieben Dank, dass ihr eure Rituale mit mir geteilt habt. Es ist schön zu lesen, wieviele Gedanken ihr euch doch macht, um mit euren kleinen Schätzen zusammen den Abend angenehm ausklingen zu lassen.

Das Herzkind hat die Zeitumstellung gut überstanden. Da er bisher ein kleiner Langschläfer war, tut uns die Stunde die er nun früher wach werden sollte sicherlich auch gut.... so kommt er Abends auch früher ins Bett *muhahaha* Ich bin ja garnicht eigennützig ;)

Aber nun zur Liebe meines kleinen Herzkindes. Er ist wirklich ein sehr anhängliches Baby, weicht mir nur wenig von der Seite und sollte ich den Raum verlassen ohne ihn.... oweia.... Zuhause ist das alles nicht ganz so schlimm. Da bin ich alleine mit ihm, da kann ich ihm erklären wohin ich gehe. Da kann er dann auch in Ruhe alleine spielen, er weiß ich bin da. Aber auch hier kommt er immer wieder, sucht meine Nähe und zieht sich an mir hoch, sucht seine Kuscheleinheiten und ich werde entsprechend abgeschlabbert und im Moment auch angerotzt.... ganz ist der Schnupfen noch nicht abgeklungen.



Ich fühle mich oft dauerbelagert und hoffe auf Tage an denen er selbstständiger wird. Dann aber lese ich solche Sätze von Maria Montessori aus "Kinder sind anders":

"Wer wirklich liebt, ist das Kind, das den Erwachsenen bei sich haben will und immer wieder seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen sucht: >> Sieh mich an, bleib bei mir! << [...]
Doch wohlgemerkt: dieses kleine Wesen, das euch liebt, wird heranwachsen und wird eines Tages verschwunden sein. Wer wird euch dann beim Schlafengehen zu sich rufen [...] ? Wer wird noch einmal mit solcher Leidenschaft in eurer Nähe sein wollen [...] ? Wir wehren diese Liebe ab und werden doch nimmer ihresgleichen finden."

Oh, wie recht sie doch wieder hat! Maria du öffnest mir regelmäßig die Augen und lässt mich innehalten! Danke für deine Worte! So kann ich mich auch weiterhin auf Sabber- und Rotzeflecken freuen...

Sonntag, 27. Oktober 2013

Vergänglichkeit...

Wie nah Freud und Leid zusammenliegen, wie schnell sich das Rad der Fortuna drehen kann und wie Tief man plötzlich fallen kann... das wurde mir vor ein paar Tagen wieder bewusst gemacht.

Eltern die ihr Baby nie kennenlernen durften. Im Bauch noch völlig gesund und unter der Geburt geschah das Unglück. Riss der alten Kaiserschnittnarbe, keine Reaktion der Hebamme, Unterversorgung des Kindes und erst 1,5 h später Notkaiserschnitt. Das Kind zeigt keine Reaktionen... wenn kein Wunder geschieht, müssen die Eltern in ein paar Tagen entscheiden ob die Maschinen abgestellt werden... Schon beim Schreiben läuft es mir wieder heiß und kalt den Rücken runter. Alles ist so vergänglich und so unberechenbar!

Es macht einem wieder bewusst, wie klein die eigenen alltäglichen Probleme doch wirklich sind und dass man sich über jeden Tag, jede Stunde und Minute mit seinen Lieben freuen sollte! Es könnte schon kurz darauf ganz anders sein!

Mein Herzkind ist heute 10 Monate alt! Ich hatte das Glück einer wunderbaren, komplikationslosen und selbstbestimmten Geburt. Ich durfte mein Wunder in Empfang nehmen und in seine, mit Leben gefüllten, Augen schauen. Die oben genannten Eltern durften nicht mal das! Sie konnten nicht einmal in die Augen ihres Kindes sehen, sie zeigen keine Reaktion und werden es vielleicht nie tun! Geboren und doch nicht hier auf der Welt! Ich kann nicht annähernd das Grauen nachfühlen, was in den Eltern vorgeht. Ich muss es zum Glück auch nicht!

Wenn ich das schreibe, sehe ich zu meinen zwei Männern hinüber. Den wichtigsten Menschen in meinem Leben und bin so froh über das Glück, das mich geküsst hat! Ich hoffe, es währt ganz, ganz lange!



Samstag, 26. Oktober 2013

Schranksicherung mal anders...

Normalerweise geht es bei der Schranksicherung immer darum, dass ein Kind damit nicht mehr den Schrank öffnen kann. Somit wird der Inhalt geschützt bzw. das Kind, wenn es sich um gefährliche Dinge, wie Putzmittel und Co. handelt.
Ich musste mir jetzt allerdings etwas überlegen, um meinen Schrank selbst zu schützen, denn das Herzkind ist beim Türöffnen nun nicht gerade sehr vorsichtig. Die Feinmotorik ist noch nicht so sehr ausgeprägt und das Wissen, dass etwas auch kaputt gehen kann, ebenfalls noch nicht.

Beide Türen schlagen direkt beim Öffnen an andere Schranktüren an. Natürlich, was ist schon eine Schramme im Schrank, wenn es darum geht, dass das Kind seine Selbstständigkeit ausüben kann? Aber wenn es Möglichkeiten gibt es zu verhindern, dann nehme ich diese gerne... 




An die Griffe habe ich nun oben und unten Filzgleiter angeklebt... hatte ich sowieso noch Zuhause! Und einen weiteren Vorteil hat es neben der Schranksicherung noch: kein Türeknallen mehr, nur noch ein gedämpftes "Dong".... da hat das Herzkind aber geschaut, als der Ton plötzlich anderes war... *hihi*...

Und dann noch ein paar Bilder vom Tag heute: Ein paar weiteres Schuhe haben aus den Kleinanzeigen zu uns gefunden. Toll! Dann habe ich einen süßen kleinen Anzug für den Zwerg entdeckt, MUSSTE ich haben! Der wird zu Weihnachten sicherlich super aussehen! Und unser Abendessen heute: Kürbiscremesuppe......mmmmmhhhhhh.... der Zwerg bekam die gedämpfte Variante! 



Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und einen wundervollen sonnigen Sonntag! Es soll ja nochmal schön werden!

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Verständnis heisst Verstehen

Wenn wir doch gestern schon beim Schlafen waren... Das Herzkind hat sich, wie es scheint, leider bei mir angesteckt... wie soll es auch anders kommen, wenn er an mir wie ein angelutschtes Bonbon klebt... Morgens wachte er schon mit einer Schniefnase auf, die er tagsüber zig mal an mir abstreifte, bevor ich überhaupt die Chance hatte sie mit einem Taschentuch zu säubern.... AHHHHH!
Mal ganz ehrlich, Rotze an der Kleidung, ÜBERALL! Man muss sich das mal vorstellen. Da bekommt man den Ekel. Aber irgendwie.... beim eigenen Kind.... alles halb so schlimm... Waschmaschine wächt es.... Was ein Umdenken als Mutter.
Ich hatte daher gestern für das Mädel in der Sendung "Die strengsten Eltern der Welt" nur ein müdes Lächeln übrig, als sie mit Kuhdung und ihren Händen Hausausbesserungen durchführen durfte in Afrika.... Ich weiß garnicht wie oft ich schon Sch**** in den Händen hielt, seit ich ein Baby habe.... ich bin ja nur froh, dass mittlerweile keine Windel mehr ausläuft.... dafür werde ich nun eben angesabbert und angerotzt... hmpf...

Ok, ich schweife ab! Jedenfalls zum Verstehen... mit Rotznase schläft es sich natürlich nicht so gut. Er wollte früh ins Bett, war müde, nörgelig und einfach fertig. Um kurz nach 20 Uhr lag der Keks erschlagen im Bett. Aber schon 17 Minuten (Jawohl!) später, war er wieder wach und das ging dann eine ganze Weile so weiter, bis dann endlich um kurz vor 23 Uhr Ruhe war. Dann schlief endlich gut. Ich wollte damit sagen, ich bin gestern jedesmal ohne zu murren wieder hochgestürmt, habe ihn gestillt und beruhigt und wieder hingelegt. Hier konnte ich ganz klar erkennen, sehen und auch hören, dass er nicht richtig schlafen konnte, da er erkältet ist. 
Anders sieht es dann aus, wenn es nicht ersichtlich ist, wenn er mich zig Mal in der Nacht ruft und ich weiß nicht warum! Da steigt mein Blutdruck rasant an! Ich kann nichts dagegen tun! Wie gerne würde ich wissen, was er hat, damit ich es verstehen kann und Verständnis habe! Damit kann man solche Situationen einfach viel leichter meistern.

Ähnlich ist es eben auch im Alltag! Mir hat Maria Montessori sehr geholfen dort zu verstehen, warum ein Kind Dinge tut, die für uns Erwachsene einfach im ersten Moment nicht verständlich sind und bei denen wir oft und gerne den Satz "Das macht es absichtlich! Es will mich ärgern!" gebrauchen! Oder auch die Begriffe "trotzig" und "launisch"!. Von mir aus kann das Herzkind sein Essen zig mal runterwerfen, den Schrank zum hundersten Mal am Tag ausräumen, sein Spielzeug verteilen und und und... in erkenne darin einen Sinn für das Kind und kann somit verstehen und Verständnis zeigen und dadurch gelassen bei diesen Situationen reagieren. Ist er fertig mit dem Schrank, gehe ich hin und räume ihn wieder ein bzw. tue es dann mit ihm zusammen. Will er nur noch Essen runterwerfen, dann nehme ich ihm für eine Weile den Teller weg, wenn es mir dann doch zu bunt wird. Alles ruhig, alles ohne große Worte. So fühlt sich das Kind auch verstanden und nicht abgewertet.

Ja, es ist sehr wichtig zu verstehen. Wie gerne würde ich daher in manchen Situationen in das Köpfchen meines Herzkindes schauen können, damit ich verstehe und es mir leichter fällt! Wie Maria Montessori schon schrieb "Kinder sind anders"! Wie recht sie hat! 



Mittwoch, 23. Oktober 2013

Einschlafen, Durchschlafen und ein Geschenk für euch!

Ich glaube nichts beschäftigt uns als Eltern so sehr, wie das Ein- und Durchschlafen. Nicht mal weil wir uns ständig Gedanken dazu machen, sondern weil unsere Umgebung uns auch ständig danach fragt. Eine der häufigsten Fragen von Außenstehenden, wenn sie mit den Eltern ins Gespräch kommen wollen ist die Frage: "Schläft er/sie denn schon durch?"
Natürlich ist es bei vielen sicherlich nur eine Floskel, eben einfach ein Satz um ins Gespräch zu kommen, bei Anderen aber auch ein Paramter ob man denn sein Kind "im Griff" hat und die Erziehung "funktioniert".
Ich habe daher auch schon oft gelesen, dass Eltern die Frage einfach mit "Ja" beantworten, um sich weitere Diskussionen oder "nett gemeinte" Ratschläge ersparen zu können.

In meiner Forumsgruppe werden mittlerweile einige Mamis panisch, weil ihnen gesagt wurde (teilweise auch vom Kinderarzt), dass Babys in diesem Alter nun endlich durchschlafen müssten....! Wenn ich mir hier unser Herzkind betrachte, sehe ich noch lange kein "Licht am Ende des Tunnels" und Durchschlafen ist ein eher seltenes Phänomen. Generell habe ich damit auch kein Problem. Wenn er uns Nachts braucht, dann ist es eben so. Viel mehr macht es meinem eigenen Schlafrhythmus zu schaffen, dass das Herzkind eben keinen Rhythmus hat!
Auf gute Nächte, folgen schlechte Nächte. Ein paar Tage möchte er nur einmal in der Nacht gestillt werden. Dann plötzlich ist er mitten in der Nacht 2 oder 3 Stunden wach (selten, aber gestern mal wieder geschehen) und nichts bewegt ihn zum wieder einschlafen. Wenn er schlecht in den Schlaf findet und an meiner Brust nur rumnuggelt, steigen in mir leichte Spannungen auf.... denn das kann ich garnicht leiden... Familienbett wäre zwar schön, war aber noch nie etwas für den kleinen Zwerg. Er wird einfach viel zu schnell wach, bei Geräuschen. Teilweise habe ich mir überlegt, ob ich Nachts wirklich auf die Toilette muss oder mich gar im Bett auf die andere Seite umdrehen will... daher wurde er in sein eigenes Zimmer ausquartiert und schläft dort auch besser. Er schafft es auch immer mehr, wieder von alleine einzuschlafen, wenn er wach werden sollte. Nicht immer braucht er mich und das Stillen, um wieder weiterschlafen zu können. Ich höre ihn oft Nachts durch das Babyphon und bin schon auf dem Sprung und dann wird es wieder leiser und er ist eingeschlafen. Das ist schön und zeigt mir, dass Ein- und Durchschlafen einfach seine Zeit benötigt, es ist ein Lernprozess, wie eben alles bei Kindern.
Wenn nun noch mein eigener Schlafrhythmus dazu lernen würde, um sich meinem Kind jeden Tag aufs Neue anzupassen... das wäre super ^^

Über diese zuckersüße Spieluhr bin ich schon in der Schwangerschaft gestolpert und ich MUSSTE sie einfach haben!

Zum Einschlafen gehören auch Einschlafrituale. Kinder lieben feste Routine und können sich somit dann auf das Ende des Tages vorbereiten und das es nun bald ins Bett geht. Wir haben keine feste Zeit an dem wir generell beginnen den Keks bettfertig zu machen, wir warten ab bis er müde wird. Das geschieht eigentlich immer in einem Zeitfenster von 30 Minuten und diese Zeit lassen wir ihm auch. Mal ehrlich, würden wir ins Bett gehen wollen, wenn wir nicht müde sind?
Wird er müde, gehen wir nach oben, mein Man oder ich. Im Bad werden dann die Mäusezähnchen geputzt, Gesicht und Händchen gewaschen. Dann gehen wir in sein Zimmer und ziehen den Keks für die Nacht um, dabei ziehen wir die Spieluhr auf und unterhalten uns leise mit ihm, streicheln ihn dabei und lassen den Tag nochmal an uns vorbei ziehen. Das Herzkind hat dann auch oft viel zu erzählen. Ist er bettfertig, geben wir dem Elefant und den anderen Tieren (Schildkröte und Bär) auf seinem Wickeltisch ein Küsschen und sagen ihnen Gute Nacht. Es ist zu süß, wenn der Keks mit halboffenem Mund Küsschen gibt. Wenn die Tierchen in ihren "Betten" sind, machen wir das Licht aus und machen es uns im Stuhl gemütlich. Dort wird das Herzkind gestillt und schläft dabei ein. Dann können wir ihn zum Schlafen ablegen.

Und nun zu meinem kleinen Geschenk! Vor Kurzem wurde ich von "La Mommy" angeschrieben, ob ich eine Spieluhr von ihnen haben möchte. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass ich dafür ausgewählt wurde. Da wir schon eine Spieluhr haben, haben "La Mommy" und ich beschlossen diese unpersonalisiert zu lassen (dort kann man viele tolle Babyartikel erwerben und sie ganz speziell für seinen Liebling anfertigen und personalisieren lassen), damit ich sie einem von meinen Lesern schenken kann. 


Die süße Birne spielt "Schlaf, Kindlein schlaf" und das auch wirklich richtig lange und sehr angenehm. Wer sich nun in die süße Uhr verliebt hat und sie haben möchte, der schreibt mir doch bitte einen Kommentar unter diesen Post und zwar mit eurem Einschlafritual für´s Kind und lasst auch eure Mailadresse da. 
Ich werde alle Kommentare bis zum 26.10.2013, 20 Uhr sammeln und dann einen der Kommentare munter und mit geschlossenen Augen herausfischen. Den Beschenkten teile ich euch dann auf meinem Blog mit und schreibe ihn an. Und wer die Birne leider nicht bekommen wird, der kann bei "La Mommy" auch direkt etwas gewinnen. Dort werden über deren Facebook-Fanseite Überraschungsboxen und Babydecken verlost! Mitmachen lohnt sich!

Ich freue mich jetzt schon auf eure tollen Einschlafrituale!

Dienstag, 22. Oktober 2013

Vom Bloggen und Taggen

Jawohl, diesmal weiß ich Bescheid! Taggen ist mir nun nicht mehr unbekannt und gestern wurde ich doch direkt wieder zweimal getaggt. Vielen lieben Dank an aefflynnS und L'inutile!

Ich habe mich dafür entschieden die Fragen von L'inutile zu beantworten. Immerhin kenne ich Svenja aus einem Forum, in welchem wir uns schon seit unserer gemeinsamen Kugelzeit austauschen. Dann also mal ran!

1. Gehst du lieber in den Zoo oder den Freizeitpark?
Ich bin beiden Varianten nicht abgeneigt. Jetzt mit einem kleinen Kind bevorzuge ich aber zunächst ganz klar den Zoo. Dort geht es doch viel ruhiger zu und man kann zusammen mit dem Kind die Tiere entdecken und erleben.


2. Was findest du an dir am nervigsten?
Ich kann sehr zickig sein. Auch wenn meine Sätze noch nett sein könnten, kann ich einen sehr schneidenden Unterton haben... nicht immer günstig, wenn man eigentlich etwas erreichen möchte. 


3. Was finden andere an dir am nervigsten?
Meinen zickigen nervigen Sturkopf ;) Und die Wahrheit wollen nun mal auch nicht alle hören...

4. Wie stellst du dir dein Leben mit 80 Jahren vor?
Das ist mal eine interessante Frage! Viele Gedanken habe ich mir dazu noch nicht gemacht. Aber wenn ich ältere Ehepaare sehe, dann hoffe ich, dass mein Mann und ich noch sehr lange glücklich zusammen leben können. Bis ins hohe Alter und uns dann immer noch etwas zu erzählen haben bzw. auch glücklich zusammen schweigend auf der Terasse sitzen können. Wo auch immer die dann sein mag...


5. Welche Lebensmittel musst du immer im Haus haben?
Ohne Nudeln geht hier nichts! Dafür natürlich pürierte Tomaten, für Soßen und Aufläufe aller Art und eine Auswahl verschiedenster Gemüsesorten, natürlich auch für die Meerschweinchen. 

6. Welche Sprachen sprichst du und welche würdest du gerne können und warum?
Überspringen wir doch diese Frage *hust* Also mit Fremdsprachen habe ich es nicht so wirklich... Mein Englisch ist sehr einfach gestrickt und das war es dann auch schon. Ich beneide alle, denen es leicht fällt Sprachen zu lernen und diese dann so toll fließend sprechen können. Für mich wäre es daher schon toll, wenn mein Englisch so gut wäre, dass ich die vielen englischen Montessori-Blogs auch mal gut lesen und schnell lesen könnte und nicht nur grobes Überfliegen möglich ist...


7. Wie viele Einwohner hat der Ort in dem du lebst?
Schnell mal gegoogelt. Puh, hatte es doch richtig im Kopf... hihi... unser Dorf hat doch immerhin mit den beiden Nachbargemeinden, welche dazu zählen, schon 8800 Einwohner... kommt mir irgendwie garnicht soviel vor...

8. Weißt du noch wer deine Sandkastenliebe war und habt ihr noch Kontakt?
Eine Sandkastenliebe hatte ich nicht. Da war mir mein Spielzeug wichtiger. 


9. Wenn du einer Person ewiges Glück schenken könntest, wen würdest du wählen und warum?
Meinem Herzkind würde ich natürlich ewiges Glück schenken wollen. Wer möchte seinem Kind nicht Rückschritte, Leid und Schmerz ersparen? Wobei dies zu einem gewissen Teil sicherlich auch gut ist, nur so kann man sich entwickeln und daran reifen. Ich möchte nur für ihn wollen, dass ihm schlimme Schicksalsschläge erspart bleiben.

10. Womit kann man dich aufmuntern wenn du richtig schlechte Laune hast?
Ohhh, kaum möglich ;) Wenn ich mich erst mal so richtig reingesteigert habe, ist es am besten mich zunächst einfach mal in Ruhe zu lassen, sonst bekommt es der, der mich anspricht ab... das hat mein Mann leider bis heute noch nicht kapiert...


11. Was ist deine frühste Kindheitserinnerung?
Das ist ebenfalls eine richtig gute Frage! Denn wenn ich mich jetzt so erinnere, könnte ich nicht mal sagen, weiß ich das nun durch mich oder weil ich es von meiner Familie erzählt bekommen habe. Daher würde ich sagen sind meine wirklich eigenen bewussten Erinnerungen aus der Kindheit, da war niemand meiner Familie dabei, also müssen das meine eigenen Erinnerungen sein ;) 

Ok, jetzt überlege ich. Soll ich nun weiter taggen und mir 10 kleine Blogs heraussuchen oder soll ich es damit sein lassen? Ach, einmal mach ich es noch. Auch diesmal habe ich die Blogs wieder wild zusammen gesucht. Was aber auch nicht in 2 Minuten gemacht ist, denn ich schaue schon ob sie noch aktuell geführt werden und ansprechend wirken. Einen Blog allerdings kenne, dort wartet mein Babybauch gerade auf seiner Verschönerung!

Und hier meine Fragen an euch. Es sind die Gleichen, wie beim letzten Mal, aber Sie interessieren mich auch diesmal:

 

1. Gibt es Weisheiten eurer eigenen Eltern, die euch als Kind einfach nur genervt haben und wenn ja welche?


2. Welche dieser Weisheiten gebt ihr nun doch selbst an eure Kinder weiter oder könnt eure Eltern nun einfach verstehen?



3. Gibt es eigene Einstellungen, die sich nun grundlegend geändert haben, seit ihr Kinder habt?



4. Was würdet ihr tun oder tut, wenn ihr einen wirklich komplett freien Abend für euch hättet?



5. Für was habt ihr keine Zeit mehr seit die Kleinen da sind?



6. Lebt ihr auf dem Land oder in der Stadt und wie findet ihr das für euch und eure Kinder?


7. Was habt ihr für eure Kleinen schon vor der Geburt angeschafft und merkt nun, es ist völlig überflüssig?



8. Weihnachten rückt schnell näher? Wie werdet ihr die Feiertage verbringen?



9. Werdet ihr dann auch selbst am Herd stehen und wenn ja, was wird es leckeres geben oder auf welches Essen freut ihr euch an den Festtagen immer sehr?



10. Und danach rückt das neue Jahr schnell hinter her! Was sind Wünsche für das neue Jahr, bei welchen ihr auch hofft, dass sie dann in Erfüllung gehen werden?
 
Und nun noch: Wo waren wir die letzten Tage? Ich fühle mich etwas angeschlagen, eine leichte Erkältung und der Keks lässt mich nicht aus den Augen! Ich bin immer noch nicht fit, aber mich juckt es einfach in den Fingern, ich muss dringend wieder schreiben!
Am Sonntag gab es auch leckeres Essen und der Keks hat nun die letzten Tage Abends keinen Brei mehr bekommen, sondern vollständig am Tisch mitgegessen. Die Portionen waren meiner Meinung zwar nicht so groß, aber er schien trotzdem satt davon zu sein. 
Wir hatten leckere Blätterteigtaschen mit Spinat, Paprika und Schafskäse gefüllt. Für das Herzkind gab es zusätzlich noch gebackene Kürbisstreifen. Er hat soviel Freude an seiner Selbstständigkeit beim Essen!
 



 

Samstag, 19. Oktober 2013

Neues von den Schweinchen

Wie schon angekündigt, musste noch ein weiteres Gehege meiner Meerschweinchen fertig werden. Dies ist auch schon vor einer kleinen Weile geschehen und das wollte ich euch heute noch zeigen: 



Mit integrierter Kuschelecke... Schwein will ja nicht einfach leben, sondern residieren *hust* Spaß beseite, dort drin leben drei Brüder, welche gerade im Winter eine kleine Kuschelecke benötigen, um sich immer mal wieder etwas wärmen zu können. Denn seht selbst:




Genau! Da fehlt eindeutig etwas! Nämlich Fell! Außer den niedlichen Stulpen an den Beinchen und dem Fell an der Nase bzw. Kopf ist dort sonst nichts. Diese "Züchtung" stammt ursprünglich aus der USA und kam über Holland und Belgien auch nach Deutschland... ob man sowas schön finden muss ist Geschmackssache. Jedenfalls kamen sie 2009 zu uns in den Verein SOS Meerschweinchen e.V., weil die Halterin das Elternpaar unkastriert zusammen hielt und sich diese vermehrten. Wir halfen und der Vater wurde dann endlich auch kastriert. Die Jungs standen ursprünglich zur Vermittlung. Die Anfragen waren aber nur komisch und man merkte die Halter wollen sich eher mit den Tieren profilieren... die neuen Reptilien sozusagen... und irgendwann entschloß ich mich dazu, dass sie einfach bleiben werden. Punkt. Aus. Ende. 
Immerhin sind sie doch etwas anspruchsvoller als die befellten Kollegen. Sie brauchen Möglichkeiten sich aufzuwärmen, deutlich mehr Futter, wegen dem erhöhten Stoffwechsel und damit verbunden auch viel Platz um sich ausreichend bewegen zu können. Mehr Futter, bedeutet auch mehr Verdauung.... nur mal so am Rande bemerkt... Leider finde ich, werden genau diese Kriterien bei vielen Haltern und auch bei den "Züchtern" dieser Tiere nicht eingehalten. Sie leben in viel zu kleinen Gehegen mit kaum Einrichtung, damit sie sich auch nirgends stoßen können, um sich keine Schrammen zu zuziehen... naja, dass ist ein anderes Thema... ebenso auch was ich davon halte, dass alles unbedingt gezüchtet werden muss...

Das Herzkind erfreut sich jedenfalls an ihnen, die drei Brüder sind sehr zutraulich. Nur anfassen lassen wollen sie sich nicht.... Frechheit! Das Herzkind streckt dann in größter Anstrengung seine Ärmchen, aber die Jungs sind ja nicht blöd... zack, sind sie weg ;)


Ach und wer sich an unserem hässlichen kackbraunen wunderschönen Teppich und der Holzverkleidung der Decke erfreut... das ist noch vom Vorbesitzer... ich fühle mich jedesmal in die 80er zurück versetzt.... irgendwann werden wir auch mal unterm Dach renovieren... bis dahin werden mir die Schweinchen wohl keinen Strick drehen, in dieser stylischen Wüste zu leben.

Freitag, 18. Oktober 2013

Wenn es plötzlich still wird...

Geschichten die das Leben schreibt! Wie so oft muss ich mir eigentlich kaum Gedanken machen, mit was ich die Zeilen eines neuen Posts füllen möchte... Mein Herzkind zeigt mir tagtäglich die unendlichen Möglichkeiten dafür!

Es gibt eine Situation in meiner Kindheit, die meine Familie immer wieder gerne hervor holt. Gibt es sowas bei euch auch? Ich saß als kleines Kind im Korb mit der frischgewaschenen und gebügelten Wäsche und sortierte diese feinsäuberlich aus und machte das Werk meiner Mama in Kürze zunichte. Davon gibt es auch Bilder, um diese Geschichte auch noch zu untermauern.
Eins wusste ich aus dieser Geschichte zu ziehen: Lasse nie den Korb mit gebügelter Wäsche in der Nähe deines Kindes, wenn du nicht nochmal von vorne anfangen willst! Also kann mein Herzkind zwar mit der gewaschenen und noch ungefalteten und nicht gebügelten Wäsche machen was er will, aber sobald ich sie sortiert, gefaltet oder gebügelt habe kommt der Korb weg. ;)

Gestern fühlte ich mich etwas an diese Geschichte erinnert, als folgendes passierte. Ich ging mit dem Keks ins Bad, dort setzte ich ihn auf den Boden und machte mich frisch. Normalerweise lege ich ihm immer noch etwas seiner Badezimmer-Spielsachen dazu... gestern aber nicht... böser Fehler! Denn plötzlich wurde es ruhig... also ich sah, was er da schaffte, war schon alles zu spät und ich zückte einfach nur noch die Kamera.... ich will meine Kindergeschichten später natürlich auch mit den dazu passenden Fotos würzen *hihi*




Und weil wir gerade schon beim Thema Bad sind und ich gerade dazu Lust habe, hier ein paar Bilder vom Gästebad. Mein Mann kann nämlich nicht nur für die Meerschweinchen und das Kind bauen und basteln, sondern auch für das Haus. Da das Bad sehr schmal ist und wir nichts passendes gefunden haben, hat er den Waschtisch selbst gebaut. Den Spiegel und die Verzierungen an der Wand, das war ich ^^



Donnerstag, 17. Oktober 2013

Immer schön in Bewegung bleiben!

Es ist einfach der Wahnsinn. Kleine Kinder sind ständig in Bewegung. Man fragt sich ob sie überhaupt einmal ruhig sein können. Konzentriert sich das Herzkind nicht auf seine Spielanregungen, dann wird gerobbt, sich hochgezogen und seit neustem auch am Laufwagen durch die Wohung gewandert.

Es ist für die Kleinen ein unabwendbarer Urinstinkt. Wie es die Fliege zum Licht zieht, wollen Kinder auf die Beine, auf ihre kleinen Füßchen und lieber früher als später loslaufen. Oder eben hinrobben und krabbeln, wo immer es eben möglich ist. Sie treiben sich damit immer wieder an ihre Grenzen, um sie beim nächsten Versuch überwinden zu können und sich die nächsten Etappenziele zu stecken. 

Sie sind so unermüdlich in ihrem Tun und geben nicht auf!

So ein süßer Windelpopo! ♥


Überall wo es möglich ist, zieht er sich hoch und zeigt damit auch, sein Radius etwas zu erreichen hat sich stark erweitert. Hier hat der Papa mal nicht aufgepasst und seinen Laptop mit Maus liegen lassen.... großer Fehler.... jedenfalls merkt man immer schnell, wenn der Keks etwas in der Hand hat, was eventuell nicht in seine Hände sollte.... es wird verdächtigt ruhig...




Der Lauflernwagen ist vom Möbelschweden... wen überrascht´s.... und wird derzeit mit einem dicken Buch beschwert, damit er einen tiefen Schwerpunkt besitzt. Das Herzkind tigert damit das Wohnzimmer auf und ab.... das Drehen klappt allerdings noch nicht. Ist er an der einen Ecke angekommen und steht, müssen wir den Wagen drehen und weiter gehts... ^^

Und zu der Frage, ob sie die Kleinen denn überhaupt auch mal ruhig sein können.


So fand ich den Keks vor, als ich ihn nach seinem Mittagsschlaf wecken wollte... selbst im Schlaf ist er in Bewegung, dreht sich gerne um 180° und wieder zurück und quer und... und Karl ist mit dabei!

Dienstag, 15. Oktober 2013

Beobachten und Basteln

Gestern Abend machte ich es mir im Bett gemütlich und schmöckerte weiter im Buch "Zehn Grundsätze des Erziehens", dabei stolperte ich über folgende Textstelle:

"Nicht Eingreifen bedeutet, in keiner Form eingreifen. Hier macht die Lehrerin oft Fehler. [...] Lob, Hilfe und nur ein Blick können genügen, um es zu unterbrechen oder die Aktivität zu zerstören.Es hört sich eigenartig an, aber das kann geschehen, wenn sich das Kind nur beobachtet fühlt. Schließlich passiert es uns auch, dass wir nicht mit einer Arbeit fortfahren können, wenn jemand kommt und zuschaut, was wir tun. [...] Sobald die Konzentration beginnt, muss sie tun, als ob das Kind nicht exisitiere. Sie kann natürlich schauen, was das Kind tut, aber mit einem schnellen Blick, ohne das sie es merken lässt. - Maria Montessori"

Mit der Lehrerin sind im Grunde alle Erwachsenen in der Umgebung des Kindes gemeint. Ich habe mir dann so meine Gedanken gestern Abend noch gemacht und bin selbstreflektierend zu dem Schluß gekommen, dass ich das nicht immer so umsetze. Gerade das mit dem Zuschauen war mir so nicht bewusst und mir viel rückblickend auf, dass dies schon stimmte. Wenn ich dem Herzkind zu sehr bei seinem Tun zu sehe, dann wird er abgelenkt und sieht zu mir hoch, lacht und kommt dann oft angekrabbelt. Er unterbricht somit sein Tun.

Heute war ich fleissig am bügeln und das Herzkind begann sich selbst zu beschäftigen, als er merkte, ich habe keine Zeit. Ich habe mich nach dem gestrigen Lesen der genannten Textstelle also sehr bemüht, einfach so zu tun, als wäre das Herzkind nicht da und als ob Bügeln mein allerliebstes Tun wäre.... öhm ja.... Jedenfalls sah ich aus dem Augenwinkel, wie der Keks wirklich komplett beschäftigt war und ich möchte an dieser Stelle auch mal zeigen.... nein, es sieht nicht immer ordentlich aus.... erst nach dem Bügeln, hab ich dann aufgeräumt ;)




Der Keks hat wirklich alles miteinander kombiniert und von jedem der Lernanregungen fiel etwas in seine Senorikbox. Ist ja schließlich Platz genug, oder?

Gestern Abend hatte ich dann noch etwas Zeit für eine kleine Bastelei. Ich geistere derzeit durch das www und suche Ideen und Anregungen für mein "Winter - One- derland", also für die Geburtststagsfeier vom Herzkind. Dabei habe schöne Papiersterne gesehen und mich sogleich mal ans Basteln gemacht. Mein Prototyp ist doch ganz nett geworden. Was sagt ihr?



Die Seite mit dem Titel "Das verzauberte Herz" hätte ich beinahe auch zerschnitten. Zum Glück hatte ich den Titel noch entdeckt. Da lässt sich sicherlich auch etwas zur Deko beitragen. Eine Idee hab ich jedenfalls schon...

Montag, 14. Oktober 2013

Freude und Glück der Kindheit!


Ich kann gar nicht aufhören, nach solchen wunderschönen Zitaten von Maria Montessori zu stöbern. Bei diesem wundervollen Satz komme ich direkt ins schwelgen und denke an meine Kindheit zurück. Und das für uns Erwachsene wohl die "Freude und das Glück der Kindheit" andere Gedanken hervorbringt als Maria mit diesem Satz eigentlich beschreiben wollte.

Wenn ich nun als Erwachsener über solch einen Satz sinne, dann waren für mich die Freuden der Kindheit folgende, die mir spontan einfallen:

- Keine Sorgen! Nicht über den/die nächsten Tag/e nachdenken zu müssen. Nicht an Versicherungen, Geldeinteilung, Bewertungen usw. nachdenken und sich damit vielleicht den Magen zu verderben. Auch als Kind hatte ich natürlich meine Sorgen: Denkt der Weihnachtsmann an mich!? Habe ich genug für die Schularbeit gelernt? Mag mich xy überhaupt? Diese Sorgen sind genauso ernst zu nehmen, wie jedes "Erwachsenenproblem". Ich darf diese Sorgen nicht herunterspielen. Die Sorgen aus meiner Kindheit waren für mich aber nicht so weittragend und sie verflüchtigten sich auch viel schneller als heute. Die Gedanken trugen daran nicht so schwer.

- Viel Zeit! Als Kind waren die Tage für mich sehr lang! Was konnte ich alles an einem Tag erleben und es war am Abend immer noch viel Zeit! Heute frage ich mich manchmal wo der Tag geblieben ist! Hat jeder Tag wirklich 24h, auch wenn man älter wird? Es begann schon vor einigen Jahren, dieses Phänomen... und jetzt mit Kind wird es einem noch stärker vor Augen gehalten. Am Kind sieht man es genau. Die Zeit wird greifbar gemacht. Es war schön in meiner Kindheit in den Tag hinein zuleben, wenig Verpflichtungen zu haben und sich mal hier und mal dort aufhalten zu können. Daran denke ich wirklich sehr gerne zurück.

- Fantasie! Und zwar ganz viel davon! Als Erwachsener sagt man dann wohl Kreativität dazu.... nur mir fehlt die Zeit dazu, ja die liebe Zeit! Mein Kopf ist voll von Dingen, die ich gerne basteln würde. Dann sehe ich wieder den Berg voll mit Wäsche der gebügelt und zusammen gelegt werden möchte und aus und vorbei ist es wieder mit der Fantasie... zack... Realität.... die Wäsche krabbelt nicht alleine in den Schrank zurück... schön wär´s...

- ... und noch soviel mehr!

Hach ja, mit einem Seufzer denke ich zurück! Ob ich nochmal Kind sein wollte? Nein, nicht unbedingt! Jedes Alter hat nämlich seine schönen Seiten und will ausgekostet und gelebt werden. Ich will nun Mama sein, mein Herzkind aufwachsen sehen. Ich will weiter an unserem Haus werkeln und es sich verwandeln sehen. Ich selbst will mich weiter entwickeln und an meinen Aufgaben wachsen und aus Fehlern und Taten lernen. Ich wäre nicht mehr derselbe Mensch, könnte ich die Vergangenheit ändern, nur weil ich es heute "besser weiß". So wie es passiert ist, ist es geschehen und fertig. "Meine Freude und mein Glück" als Erwachsene heute, sind mein Mann, mein Kind, unser Zuhause. Liebe Menschen um einen herum und Aufgaben zu haben und1 gebraucht zu sein!

Und was sagt Maria nun zu ihrem obigen Satz? Was sind für Kinder ihre "Freuden und das Glück der Kindheit"? Sicherlich nicht das oben aufgezählte. Kinder wollen nämlich wachsen und erwachsen werden. Sie wollen lernen alles alleine tun zu können. Sie wachsen mit jeder Aufgabe, die sie alleine lösen können und mit jeder Eroberung, die sie errungen haben. Und das macht sie glücklich und auch stolz!

Sonntag, 13. Oktober 2013

Eine kleine Raupe...

Nicht von ungefär wurde Schlafentzug (vielleicht auch heute noch) als Foltermethode verwendet... Ich bin heute morgen mal wieder hundemüde und nicht unbedingt, weil das Herzkind so oft kam. Wieso fällt es dem Kind so leicht, heute mal so und morgen mal so zu schlafen? So schnell ist mein Körper nicht im Umstellen! Ich war heute Nacht immer mal wieder wach und konnte nicht mehr einschlafen! Prima!

Gestern war.... na, wer rät es?.... na klar! Kinderflohmarkt! Mein neues liebstes Hobby. Mama auf der Jagd nach verborgenen Schätzen.... ähm... also nach dem ein oder anderen tollen Kleidungsstück oder Spielzeug, dass sie unbedingt haben muss! *hihi*

Wie immer bisher, bin ich leider nur mit kleiner Ausbeute wieder heim gekommen. Der Flohmarkt war dieses Jahr auch zum ersten Mal und noch sehr klein. 


2 Pullis und ein Buch! Der linke Pulli stammt laut Verkäuferin von einem französischen Kindermode-Label. Sie hat sich als Jungenmami immer so schwer getan, schöne Sachen für ihren Sohn zu finden. Kommt mir bekannt vor... Überall sind dicke Prints mit Monster, Autos, Dinos usw. drauf und das gefiel ihr überhaupt nicht.... kommt mir auch bekannt vor! Also kamen wir darüber nett ins Gespräch  und ich damit günstig zu zwei neuen Pullis ^^

Und das Buch.... ja, also... eigentlich haben wir die "Raupe Nimmersatt" schon, als Papp-Bilderbuch und das Herzkind beginnt gerade die Löcher darin total interessant zu finden, aber... also... schaut es euch doch an! Ein Pop up! Ich war ganz verzückt als ich es entdeckte und auf der Stelle verliebt! Für logische Argumente nicht mehr ansprechbar und nahm es mit!



Wir süß ist das denn!? Überall kann man ziehen, drehen, schieben und die tollen Aufsteller bestaunen, die sich beim Öffnen jeder Seite wie ein Wunder entfalten! Selbst als Erwachsener kann man sich diesem Zauber einfach nicht entziehen! Als ich dann mal schaute, was dieses Buch eigentlich kosten würde..... knap 20 Euro!!! *hust* .... wusste ich, dass ich ein Schnäppchen gemacht habe. 20 Euro, dass sind 40 D-Mark! 40!!! Ich rechne hin und wieder gerne noch mal um und jetzt mal ehrlich: Wer hätte zu D-Mark-Zeiten soviel Geld für ein Kinder-Buch ausgegeben? Uff! Und damit das Schnäppchen auch vollständig ist ^^ gab es noch ein kleines Schmankerl dazu, welches beim Neukauf des Buches garnicht dabei ist:


Tadaa! Das Herzkind legte die Raupe jedenfalls Abends nicht mehr aus der Hand und übte damit das Einstecken und wieder Herausholen aus einer Box... wieso damit auch kuscheln!

Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich euch heute!
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